Kultur | 13.06.2011

„Ich mache Musik weil ich eine Botschaft habe.“

Text von Marcus Goldhahn | Bilder von Joseph Wolfsberg
Joon Wolfsberg spielt Klavier und Gitarre, hört gern Johnny Cash und hat gerade ein hoffnungsvolles Debütalbum auf den Markt gebracht.
Joon Wolfsberg auf den Spuren von Johnny Cash? Mit "Made in USA" legt die Erfurterin ein hörenswertes Debütalbum vor.
Bild: Joseph Wolfsberg

Joon Wolfsberg hatte nur einen Wunsch. Sie wollte Ihr Album so professionell wie möglich aufnehmen. Ihr Ziel hiess USA. Mit nichts weiter ausser ihrer Gitarre, ihrem Songbook und einem Demotape bewaffnet machte sie sich auf die Reise. Ein Abenteuer von dem sie nicht wusste, wo es enden sollte. Herausgekommen ist das Album „Made in USA“ mit Musikern wie Dave Roe (Bassist von Johnny Cash) und Buddy Hyatt (Klavierspieler von Toto). Um nur einige Mitwirkende zu nennen.

 

Was macht einen guten Musiker für dich aus?

„Das ist schwer zu sagen, weil jeder seine eigene Persönlichkeit hat. Zumindest sollte er oder sie ein Musikinstrument spielen können“, sagte Joon bei einem Interview. Sie hat die Kombination aus allem, was eine gute Musikerin ausmacht. Sie spielt Klavier und Gitarre. Eigentlich kann sie alles spielen. Zusammen mit ihrer einzigartigen und unverwechselbaren Stimme macht sie das zu einem Ausnahmetalent.

 

Welche Musiker hörst du besonders gern?

„Es gibt viele Musiker, die ich mag. Zum Beispiel höre ich gern Herbert Grönemeyer oder die Rolling Stones. Eine ganz besondere Beziehung habe ich allerdings zu Johnny Cash.“ Joon besuchte auf ihrer USA-Tour das Grab von Johnny Cash. „Das war der traurigste und schönste Moment zugleich“. Sie traf zufällig eine Cousine von Cash, die gerade ein paar Blumen ans Grab legte. Sie bat Joon, die ihre Gitarre dabei hatte, etwas zu spielen. Gerührt von Trauer und Stolz zu gleich fing Joon am Grab von Johnny Cash an zu spielen.

 

Eine junge Frau, die so viel Begeisterung für Musik aufbringt, hat man selten erlebt. In Zeiten von DSDS und Popstars gibt es immer seltener gute Nachwuchsmusiker wie Joon. Diese junge Frau aus Erfurt (Thüringen) beweist allen das Gegenteil. Wer sie einmal gehört hat, wird für immer in ihren Bann gezogen. Diese Musik geht direkt in die Seele und dort bleibt sie.

 

Fazit

„Made in USA“ ist das Debütalbum von Joon Wolfsberg. Normalerweise würde man jetzt so etwas schreiben wie: Abzuwarten bleibt, was aus der jungen Künstlerin wird. Doch Joon Wolfsberg wird ihren Weg gehen. Und das bedeutet, dass sie noch viele Menschen mit ihrer Musik erreichen und begeistern wird.

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