Gesellschaft | 20.06.2011

Geld für den Urlaub

Entspannen am Strand, Wandern in den Bergen, Shopping Trip oder Partyurlaub. Alle Ferien haben eines gemeinsam, auf das Geld ist man schlussendlich immer angewiesen. Wer sich informiert und vorher plant, dem bleiben viele Unannehmlichkeiten erspart.
Euro bezieht man am besten direkt am Bancomat, weil man dort einen besseren Wechselkurs erhält.
Bild: trankov/stockvault.net

Entspannen am Strand, Wandern in den Bergen, Shopping Trip oder Partyurlaub. Alle Ferien haben eines gemeinsam, auf das Geld ist man schliesslich immer angewiesen. Wer sich informiert und vorher plant, dem bleiben viele Unannehmlichkeiten erspart.

 

Bargeld

Bargeld in der Landeswährung ist meist von Vorteil. Wichtig ist dabei zu beachten, dass die limitierte Einfuhrmenge nicht überschritten wird. Über die begrenzten Einfuhrmengen geben die Banken gerne Auskunft oder man liest unter www.swissbankers.ch/ die erlaubte Menge selber nach. Der Reisende sollte die gewünschte Menge frühzeitig bei seiner Bank bestellen, da meist nur Euros, US-Dollars und Britische Pfund an Lager sind. Zudem hat die Bank in gut frequentierten Zeiten für grosse Geldbeträge nicht genügend kleine, handliche Noten. Falls ein Urlauber Euro benötigt, sollte er diese an einem Bancomat beziehen. Dort erhält der Kunde einen besseren Kurs als am Schalter.

 

Bancomatbezüge

Allgemein sind Bancomatbezüge im Ausland teurer als in der Schweiz. Dazu kommen aber auch noch Untergruppen der Spesen, je nach Kartentyp. Die günstigste Variante ist ein Bezug mit einer Maestrokarte oder Travelcashkarte. Grundsätzlich sollte ein Bancomatbezug im Ausland nie über eine Kreditkarte abgewickelt werden, da dort die Spesen prozentual zum bezogenen Betrag und nicht wie bei der Maestro- und Travelcashkarte pro Bezug berechnet wird. Zusätzlich hat man bei der Kreditkarte eine ziemlich hohe Minimalgebühr, meistens um die zehn Franken.

 

Es ist bei jeder Karte möglich, dass der ausländische Bancomatbetreiber eine zusätzliche Gebühr erhebt, diese wird aber vordergründig am Bancomat deklariert. Gut zu wissen ist auch, dass in gewissen Ländern keine sechsstelligen Pin-Codes akzeptiert werden. Aus diesem Grund macht es Sinn, seinen Code am Schweizer Bancomat auf vier Stellen zu kürzen.

 

Bargeldlos bezahlen

Bargeldlose Bezahlen ist um einiges günstiger als die Bancomatbezüge. Der Reisende sollte diese Funktion jedoch nur in vertrauenswürdiger Umgebung benützen, da das Erstellen von Kartenkopien in vielen Ländern weit verbreitet ist. Vor allem auf Märkten wurden schon oft Kreditkarten missbraucht.

 

Einsatz Kreditkarte und Maestrokarte?

Maestrokarten sind die idealen Begleiter für Bancomatbezüge und bargeldloses Bezahlen. Die Maestrokarte wird jedoch im Ausland nicht ersetzt! Kreditkarten sind, wie oben schon erwähnt, nicht unbedingt für den Bancomatbezug geeignet. Jedoch kann man mit der Kreditkarte über das Internet bezahlen, was mit einer Maestrokarte undenkbar ist. Der wichtigste Vorteil der Kreditkarte ist allerdings ihre Akzeptanz als Kaution. Gibt der Reisende die Kreditkartennummer in einem Hotel oder bei einer Mietwagengesellschaft an, muss er keine Kaution hinterlegen. Zudem wird die Kreditkarte innert weniger Tage im Ausland ersetzt.

 

Der Vergleich der beiden Kartentypen zeigt: Die beste Abdeckung erhält ein Reisender mit einer Kombination aus Maestro- und Kreditkarte. Wer sich mit den zwei Karten nicht in Unkosten stürzen möchte, sollte bei seiner Bank nach alternativen Kreditkarten erkundigen. Zum Beispiel die Basic Mastercard oder die Basic Visacard. Diese Karten kosten oftmals nicht einmal ein Viertel der normalen Kreditkartengebühren und bieten praktisch identische Grunddienstleistungen.

Links