Kultur | 27.06.2011

Ein Kreuzzug vor der Stiftskirche

 « I Lombardi alla prima crociata» ist eine Oper des grossen italienischen Komponisten Guiseppe Verdi. Die Geschichte um Rache und Liebe im ersten Kreuzzug sorgt vor dem Hintergrund der Stiftskirche für grosse Gefühle.
St. Galler Festspiele: Die Kulisse stimmt bereits.
Bild: Toni Suter, T+T Fotografie

Verdis Opern gehören zur abendländischen Kultur wie kaum eine andere. Jeder hat schon von “La Traviata” und “Aida” gehört und kennt den berühmten Gefangenenchor aus “Nabucco”.

 

“Der Tod alleine soll unsere Seelen trennen”

Die Brüder Pagano und Arvino sind beide in Viclindas verliebt. Pagano will daher seinen Bruder töten. Er tritt mit Hilfe von Pirro (Arvinos Waffenknecht) in die Gemächer Arvinos ein und tötet dort seinen Vater Folco und will Viclinda entführen. Sein Bruder kann ihn stellen und schickt ihn in die Verbannung. Pirro ist zum Islam konvertiert und nach Antiochia geflüchtet. Einem Einsiedler berichtet er sein ganzes Leben. Dieser rät ihm, die Stadttore für die herannahenden Kreuzfahrer zu öffnen.

 

Das Stück handelt vom Zusammenleben und von der Auseinandersetzung verschiedener Religionen und bleibt daher auch in heutiger Zeit sehr aktuell. Die Musikalische Leitung hat Antonino Fogliani inne. Er gilt als Spezialist für die italienischen Opern des frühen 19. Jahrhunderts.

 

Informationen und Tickets findet man auf der offiziellen Homepage der Festspiele.

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