Kultur | 21.03.2011

Wo die Liebe hinführt

Text von Martin Sigrist | Bilder von Patrick Wolf
Sein Name ist nicht Hase, aber Wolf. Auf einer neuen Scheibe gibt es seine Musik diesen Frühling zu beschnuppern. In Zürich kann man sich das Ganze bald zu Gemüte führen
Noch keine 30, aber die fünfte Platte kommt bereits. Patrick Wolf.
Bild: Patrick Wolf

Sein neues Album Lupercalia wird Ende Mai erscheinen. Lupercalia wird sein fünftes Album sein, auf dem Label Hideout und von Patrick Wolf selbst produziert. Die erste Singles darob wurden bereits auf seiner Website veröffentlicht. Zuvor gibt er Zürich schon die Ehre.

Patrick Wolf ist gerade mal 27 Jahre alt, hat sich aber in dieser Zeit unter anderem das Spiel an zahlreichen Instrumenten beigebracht, etwa Flöte, Ukulele, Akkordeon, Cembalo, Theremin. Klavier, Gitarre, Harfe und Violine. Nebenbei hat er auch noch Komposition in London studiert. Ein kleiner Prince vielleicht – klein aufs Alter bezogen? Gearbeitet hat Patrick unter anderen mit dem Produzenten und Musiker Alec Empire und der Schauspielerin Tilda Swinton.

 

Bunter Kontrast

Der junge Musiker kleidet sich auffallend bunt und teilweise sehr voluminös, ist im Auftritt dagegen kontrastierend zurückhaltend. Auch seine Musik zieht diese Spur weiter, zwar teilweise opulent, doch gleichzeitig ruhig und nachdenklich, ohne anbiedernd oder langweilig zu wirken. Nach dem Bruch mit dem Major Label Universal Music sowie dem Fund der grossen Liebe wurde sein letztes Album frischer und zufriedener als das Album beziehungsweise grundsätzlich seine musikalische Zukunft mutmasslich geplant war. Pikanterweise wird sein neues Album in der Schweiz wiederum von Universal Music vertrieben.

Obwohl mehrfach geschrieben wurde, Patrick würde sich bezüglich der Öffentlichkeit auf ein Minimum reduzieren, gewähren seine Tweeds doch einen gewissen Einblick in sein Privatleben. Seine Gedanken und Mitteilungen können mehrmals täglich begleitet werden. Und am 01. Januar 2011 durften Fans lesen, dass sein Freund William Charles Pollock um seine Hand angehalten hat.

Vielleicht hat doch alles ein Happy End.

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