Kultur | 22.11.2010

„Das Wichtigste ist, gut aufzupassen“

Text von Tim Kesseli
Schon zum fuÌ^nften Mal ist René Kaufmann als Filmtechniker mit dabei beim Upcoming Film Makers. Er ist aber nicht nur Techniker, sondern auch Zuschauer und Geniesser.
Techniker aus Leidenschaft: René Kaufmann in Aktion.

René Kaufmann arbeitet am Upcoming Film Makers hinter der Kulisse als Filmtechniker. Schon als kleines Kind war er fasziniert von der Technik. Jeder Knopf musste gedrückt werden, denn jeder Knopf ist anders und bei jedem Knopf geschieht auch etwas anderes. Die Technik allgemein wurde für René schon sehr früh zu einem leidenschaftlichen Hobby.

 

Werdegang

Seine ersten Erfahrungen hinter der Kulisse sammelte René schon im jungen Alter von fünfzehn Jahren. Damals war er Techniker und Beleuchter beim Jugendzirkus Tortellini. Darauf folgten weitere Jahre als Beleuchter und später als Tontechniker bei Musical Fever. Schlussendlich führte ihn sein Weg zum Upcoming Film Makers, wo er nun schon das fünfte Mal hinter der Kulisse dabei ist. Sein Know-how über die Filmtechnik sammelte René ganz nach dem Motto „learning by doing“.

 

Die wichtigste Aufgabe eines Filmtechnikers ist es, gut aufzupassen.  Gerade bei den Übergängen zweier Filme ist es sehr wichtig, zur richtigen Zeit, das Richtige einzublenden und dabei auch immer auf die Moderation zu achten. Dabei ist eine gewisse Multitasking-Fähigkeit unerlässlich. Wenn dann die Filme auf der Leinwand am Laufen sind, hat auch René ab und zu Zeit, sich einen Film anzuschauen und zu geniessen.

 

Der Techniker als Geniesser

Das Upcoming Film Makers ist für den leidenschaftlichen Techniker jedes Jahr ein Höhepunkt. René gefällt dort aber nicht nur die Technik, sondern vor allem das ganze Umfeld. Er kann sich noch sehr gut an den Siegerfilm von 2007, „Tôt ou tard« von Jadwiga Kowalska, erinnern. Der Animationsfilm gehört zu seinen absoluten Lieblingsfilmen der letzten Jahre.

 

Heute studiert der 27-jährige Umweltingenieur mit Spezialisierung auf Hochwasserschutz. In diesem Gebiet will René nach dem Studium auch arbeiten. Die Technik wird für ihn aber sicher auch in Zukunft ein leidenschaftliches Hobby bleiben.