Politik | 20.11.2010

An der Spitze

Seit diesem Jahr ist Leonie Manger die neue Co-Präsidentin des Organisationskomitees der Jugendsession. Was sind ihre Motivation und Aufgaben und wie fühlt es sich an, an der Spitze zu sein?
Leonie Manger ist seit diesem Jahr Co-Präsidentin des Organisationskomittees.
Bild: Katharina Good

Alles hat vor vier oder fünf Jahren angefangen, als Leonie Manger zum ersten Mal an der Jugendsession teilnahm. Gleich ein Jahr danach ist sie dem OK beigetreten. Seit diesem Jahr ist Leonie Co-Präsidentin zusammen mit Lisa Hurter. Die beiden haben sich die Aufgaben aufgeteilt und Leonie hat die Ressorts übernommen, in denen sie auch früher gearbeitet hat. Sie kümmert sich um das Team, das Rahmenprogramm und die Absprache mit dem Bundeshaus, während ihre Kollegin die Themen und Inhalte der Session koordiniert.

 

Arbeit das ganze Jahr über

Das heisst, dass die Arbeit an sich das ganze Jahr über anstrengend ist. “Die drei Tage während der Jugendsession sind lang und körperlich anstrengend, die Vorbereitung ist schwierig. Schliesslich soll alles funktionieren.” Zuvor muss sie Gruppenleiter und Security-Leute suchen und das Rahmenprogramm organisieren. Das heisst unter anderem: Location, Band und DJs finden, Technik sicherstellen. “Und das muss dann alles auch ins Budget passen.”

 

Während dem Wochenende in Bern bereitet Leonie tagsüber das Abendprogramm vor. Am Freitag findet ein Spielabend für die Arbeitsgruppen statt. Dabei können sie sich in einem anderen Rahmen besser kennenlernen und zusammen viel Spass haben. Und während am Freitag ihre Geschicklichkeit und Koordination gefragt sind, wird am Samstag ihre Kreativität auf die Probe gestellt. Dann müssen sie nämlich ihre politische Vorstösse kreativ darstellen. Ob als Theaterstück, Slam oder anders: Die Präsentationsform ist allein ihnen überlassen.

 

Mit dem Ende der Jugendsession ist aber der Arbeit des OKs kein Ende gesetzt. Anschliessend geht das Komitee alles durch – sie besprechen, was gut und was nicht so gut war, und was es fürs nächste Jahr zu verbessern gilt. Es werden auch immer neue Leute für das OK und für das Forum gesucht. “Wir machen uns jeweils gleich nach der Jugendsession auf die Suche, da die Leute dann frisch drin und motiviert sind”.

 

Das Gefühl an der Spitze

Sich für die Jugendsession zu engagieren und das Amt des Co-Präsidiums zu übernehmen, ist ein sehr schönes Gefühl für Leonie. Die Jugendlichen im Gremium seien eigentlich alle gleichgestellt und es gäbe keine Hierarchie im strengen Sinne. “Man ist aber schon etwas involvierter und das ist ein sehr schönes Gefühl, auch wenn man dann sieht, dass alles klappt und dass es den Teilnehmern Freude macht. Ich bleibe auch sicher noch im Jubiläumsjahr Co-Präsidentin.”