Gesellschaft | 15.09.2010

Tour de Therwil

Text von Adrian Mangold | Bilder von Adrian Mangold
Ein fest installierter Postenlauf quer durch Therwil: Die Vision der Blauring und Jungwacht Therwil. Eine Vision, die erreicht wurde. Rund 30 begeisterte Jugendliche haben es in 72 Stunden möglich gemacht. Tink.ch war vor Ort und hat eine kleine Kostprobe der "Tour de Therwil" probiert.
Der Postenlauf soll ein "kultureller Zustupf" für die Gemeinde Therwil darstellen.
Bild: Adrian Mangold

Es ist Donnerstagabend und die Jugendlichen von Jungwacht und Blauring Therwil warten gespannt auf dem Marktplatz auf ihren Auftrag, von dem selbst die Leiter noch nichts wissen. Nach einer kurzen Schnitzeljagd durch Basel haben die Jugendlichen den Auftrag in der Hand und die Arbeit kann beginnen.

 

Eifrige Jugendliche

Als Tink.ch am Samstagabend einen kurzen Besuch beim Pfarreiheim Therwil macht, herrscht muntere Arbeitsstimmung. Es sitzen rund zehn Jugendliche auf der Wiese und basteln intensiv an einem der Posten, welcher dann nach der Fertigstellung an den geplanten Ort transportiert . Da es in der Zentrale nur halb so spannend ist, macht Tink.ch eine kleine Rundfahrt zu den verschiedenen Posten – einer Tour de Therwil sozusagen. Der erste Posten ist mit einem geliehenen Velo schnell erreicht, doch leider ist der Posten noch nicht fertiggestellt.

 

Gelbe Badeentchen mit Botschaften

Schon geht es weiter mit dem Velo zum nächsten Posten. Dort muss man mit einer Giesskanne ein Rohr mit Bachwasser füllen. Doch alleine geht es schwer, denn das Rohr hat zwar einen Boden, doch dort ist ein Loch eingelassen. Somit muss jemand das Loch abdichten, während die andere Person das Wasser holte. Sobald das Rohr gefüllt ist, kommt ein gelbes Badeentchen zum Vorschein. Darauf ist der Wegweiser für den nächsten Posten zu finden. Mithilfe dieser Wegweiser kommt man von Posten zu Posten und entdeckt so die schönsten Winkel von Therwil. Ein „kleiner kultureller Zustupf für Therwil“ ist gemäss Diana Schroth das Ziel des Projektes.

 

Schnelle Fortschritte

„Ich bin total überrascht, wie wir bei den Leuten auf offene Ohren gestossen sind. Mit der Materialbesorgung hatten wir fast keine Probleme. So konnten wir sehr zügig vorwärts machen mit dem Projekt“, sagt Diana Schroth, eine der Verantwortlichen des Projektes. Es geht so schnell, dass bereits am Samstagabend die Jugendlichen einen Gang zurückschalten und bei dem anschliessend kleinen Grillfest eine feine Wurst geniessen können, bevor sie dann am nächsten Tag das Projekt fertigstellen.