Kultur | 06.09.2010

Frisch, Küng und Russendisko

Text von André Müller | Bilder von PD
Das dritte St. Galler Literaturfest bringt Ohren- und Hirnschmaus in die Gallusstadt. Klassiker werden gelesen, Instantgeschichten angerührt und Experimente angeredet. Tink.ch verlost Festivalpässe und ein Taschenbuch von Jungautoren.
Ein Bild sagt eben doch nicht mehr als 1000 Worte. Darum nichts wie in hin ans Wortlaut!
Bild: PD

Die Kolumnen sind getextet, die Briefe vorbereitet, die Gedichte anprobiert. Die Autoren sind bereit, wenn sie am 18. September zum dritten Mal die St. Galler Lesebühnen stürmen dürfen.

 

Aus einem breiten Menü an Wortgerichten gilt es für den Besucher, seine Favoriten auszusuchen. Ein Briefwechsel von Max Frisch und seiner Mutter macht klar, wie der Zürcher zu der Figur werden konnte, die noch heute das Schweizer Literaturgewissen prägt. Regine Weingart und Arnim Halter erweisen derweil Albert Camus im Theater parfin de siècle die – wohl nicht ganz letzte – Ehre, indem sie seine Texte zum 50. Todestag präsentieren. Doch auch unbekannte und lokale Spezialitäten stehen zur Auswahl, etwa im Restaurant Schwarzer Adler, wo St. Galler AutorInnen sich an lyrische Experimente wagen.

 

Tink.ch verlost für das Wortlaut zwei mal zwei Festivalpässe im Wert von jeweils 25 Franken. Daneben gibt es zweimal das Taschenbuch “Schüchtern hingeschaut II” zu gewinnen, geschrieben von 21 Jugendlichen aus der Region St. Gallen. Wer gewinnen will, schreibe bis 13. September eine Mail an thinh-lay.tong(at)tink.ch mit dem Betreff “Festivalpass” oder “Taschenbuch”.

 

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