Kultur | 23.08.2010

Von Landesgrenzen bis zu Kaffeegrenzchen

Text von Jana Kilchemann | Bilder von Jana Kilchenmann
Nach 2004 und 2007 wird dieses Jahr bereits zum dritten Mal der Preis für junge Literatur im Kanton Solothurn verliehen. Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren können ihre Texte zum Thema Grenzen einreichen, die von einer Jury bewertet werden.
Das Thema ist eingegrenzt, doch das gilt nicht für die Phantasie.
Bild: Jana Kilchenmann

Bereits zum dritten Mal wird dieses Jahr im Kanton Solothurn der “Kantonale Preis für junge Literatur” verliehen. Prosa, Lyrik, dramatische Texte oder Auszüge aus längeren Texten zum Thema “Grenzen” dürfen eingesendet werden. Erstmals sind heuer auch Slam-Poetry und Raps zugelassen. Die Texte dürfen nicht mehr als 7000 Zeichen, inklusive Leerschläge, beinhalten und müssen als lose Blätter eingereicht werden. Die Tonträger dürfen maximal drei Minuten enthalten.

 

Für die Bewertung werden die Teilnehmenden in zwei Kategorien eingeteilt: Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren und junge Erwachsene zwischen 17 und 21 Jahren. Als Gesamtpreissumme winken 3000 Franken. Wie dieser Betrag aufgeteilt wird, steht der vierköpfigen Jury frei. Die Jury besteht aus den Schriftstellerinnen Svenja Herrmann und Claudia Storz, dem Germanisten Rudolf Probst und Sinnvermittler Jürg Kübli. Zusätzlich gibt es auch noch eine Anzahl Büchergutscheine zu gewinnen.

 

Der Einsendeschluss ist für die Jugendlichen der 1. September. Die jungen Erwachsenen haben etwas mehr Zeit, nämlich bis zum 22. September. Am 7. Dezember schliesslich findet die Preisverleihung im Rahmen einer öffentlichen Feier auf Schloss Waldegg in Feldbrunnen-St. Niklaus statt.

 

Weiter gibt es dieses Jahr erstmals alle Neuigkeiten zum Kantonalen Literaturpreis auf Facebook in der Gruppe “Preis für junge Literatur 2010”. Hier können sich die Teilnehmer auch untereinander austauschen und es besteht eine direkte Möglichkeit für Fragen und Bemerkungen zum Wettbewerb.

 

Kilian Ziegler, der Slam-König aus Trimbach, ist zum dritten Mal als Botschafter dabei. Auf Youtube hat er einen Aufruf an alle Teilnehmer aufgeschaltet. “Fülle die Blätter, die die Welt bedeuten. An Wort und Stelle”, so der Poet in seiner Botschaft. Er muntert auf, ein “Sprechtakel” zu Blatt zu bringen und “Schneewitzchen” zu machen. In seiner Botschaft zeigt Kilian Ziegler zeigt, wie viele Möglichkeiten es gibt, Texte zum Thema «Grenzen« zu schreiben.Von Landesgrenzen über Grenzerfahrungen bis hin zu gemütlichen Kaffeegrenzchen: Die Ideen sind grenzenlos.

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