Kultur | 10.08.2010

Vergängliche Kunst

Text von André Müller | Bilder von PD.
Wer hat nie davon geträumt, einmal eine Sandburg zu bauen, die nicht gleich mit der nächsten Flut weggeschwemmt wird? Mit vielen Türmchen und drei Meter gross. Am Sandskulpturen Festival in Rorschach werden solche Fantasien von den Profis noch einmal übertroffen.
Mit diesem Werk gewannen Edith van de Weterring und Wilfred Stijger den Wettbewerb 2009. Was sie in diesem Jahr wohl zeigen?
Bild: PD.

Es werden nämlich keine profanen Burgen, sondern richtige Kunstwerke aus dem Sand gezaubert. Die Teilnehmer sind auch keine siebenjährigen Strandtouristen, sondern Sandkünstler – Sandhauer wäre ja wohl der falsche Ausdruck – aus der ganzen Welt. Nebst den Titelverteidigern Edith van de Weterring und Wilfred Stijger treten an der 12. Austragung des Wettbewerbes zwei weitere Teams aus Holland an. Die Nordseestrände scheinen wohl beste Trainingsbedingungen zu bieten. Andere Teams reisen extra aus der Ukraine, Lettland oder den USA an, um hier dabei zu sein.

 

Dieser Wettkampf ist nämlich nicht irgendein Wettkampf, sondern ein Qualifikationsturnier für die Sandskulpturen-WM. Bis am Samstag werden die Künstler Zeit haben, an ihren Skulpturen arbeiten, dann kürt eine Jury das Siegerteam. Ab Sonntag 15. August können die fertigen Skulpturen schliesslich an der Seepromenade Rorschach besichtigt werden.

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