Gesellschaft | 02.08.2010

Unterwegs mit chinesischen Reiseführern

Londons Sehenswürdigkeiten in wenigen Stunden abklappern, nur ausgerüstet mit zwei chinesischen Reiseführer: Eine High-Speed-Tour mit Folgen.
Auf der High-Speed-Sightseeing-Tour wird auch die U-Bahn rege benutzt.
Bild: Sandra Scherrer Der Big Ben ist nur einer der vielen Fixpunkte der Tour. Welcher Weg führt wohl zum Ziel?

Wer nun glaubt, man schläft in den Ferien am Samstagmorgen länger, irrt sich gewaltig.

Im Halbschlaf wandelte ich mit «Cornflakes- im Bauch morgens um sieben zum St. Giles College, um dort pünktlich um acht einzutreffen. Kurz nach acht stiegen wir bereits mit unserem “Kombi-Billett” (drei oder vier Personen für 20 Pfund), das wir schon Mitte Woche besorgt haben, in den Zug ein.

 

Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde und der Gesprächsstoff ging uns nicht aus. Mit viel Gelächter stiegen wir an der «Victoria Station- aus und dies war der Beginn unserer “Sightseeingtour” in London.

 

Darf ich vorstellen: Sandra Scherrer (also ich), die Guide. Und zur Verfügung standen mir zwei chinesische «London-Reiseführer- und mein Orientierungssinn!

Ich führte meine Kumpanen von der “Victoria Station”, über Big Ben, London Eye bis zum Buckingham Palast und Trafalgar Square, wo sich unsere Spuren danach in der Oxford und Regent Street verlieren.

 

Die Konsequenzen von dem “High-Speed Trekking” durch London waren am nächsten Tag klar ersichtlich. Nicht nur die Kamerabatterien machten keinen Wank mehr, sondern auch unsere eigenen «Duracell-Batterien- waren leer und somit war klar, was getan werden musste: Es musste schleunigst ein “Relax-Programm” auf die Beine gestellt werden. Schlafen durfte man am Sonntag ausnahmsweise länger als bis sieben, da der Treffpunkt erst um zwölf Uhr mittags vor dem College mit Bikini/Badehose angesetzt war. Also taten wir etwas Gutes für unseren “Body”. Ein bisschen Sport muss und ein bisschen Sauna darf sein.

 

 

Info


Sandra Scherrer berichtet im Rahmen des Wettbewerbs “Blog-It” in einem Blog über ihren Sprachaufenthalt in Brighton. “Blog-It” wird organisiert von ESL-Sprachreisen und Tink.ch. Ebenfalls für Tink.ch unterwegs sind Simon Erni und Philip Ramer aus der Deutschschweiz sowie Alexandre Meunier, Filipe Resende und Hélène Rey, die auf Tink.ch/Romandie über ihre Sprachreisen berichten.

 

Mehr Infos und weitere Blogbeiträge gibt es auf www.blogit2010.com.

 

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