Gesellschaft | 17.08.2010

Krönender Abschluss in Bern

Mit einem grossen Fest unter freiem Himmel ging diesen Sonntag das Projekt Get-Together, Begegnung der Sprachen, auf dem Bundesplatz in Bern zu Ende. Anhand verschiedener Konzerte, Darbietungen, Workshops und Essensstände kamen dabei ein letztes Mal alle vier Schweizer Landesteile zusammen - es kam zum grossen Fest der Sprachen.
Das Moderationsteam führte in den vier Landessprachen durch den Anlass.
Bild: Janosch Szabo Auch musikalisch waren alle vier Sprachregionen der Schweiz vertreten. Hier sorgen Pamplemousse mit französischen Chansons für gute Stimmung. 4000 Besucher - darunter viele Spontanentschlossene - feierten mit auf dem Bundesplatz.

Fünf Wochen waren die zwei Wandergruppen in der Schweiz unterwegs und durchquerten dabei alle vier Sprachregionen der Schweiz. Das letzte Stück der Route bis nach Bern legten die jungen Erwachsenen schliesslich alle gemeinsam zurück, um am Sonntag, dem 15. August auf dem Bundesplatz mit der einheimischen Bevölkerung und allen Interessierten zu feiern.

 

Der Startschuss zum grossen Abschlussfest fiel bereits um 10.00 Uhr mit einem Alphornkonzert der modernen Art von Regina Steiner. Gleich weiter ging es anschliessend mit einer Kombination aus Hackbrett und Steeldrums. Bereits zum darauffolgenden Romanischen Block mit einem Sprach-Workshop und einer Lesung von Jungautor Arno Camenisch wurde das Wetter immer besser. Nach und nach strömten immer mehr Leute auf den Bundesplatz, bis dieser zur Festrede von Herrn Jauslin, dem Direktor des Bundesamts für Kultur, gut gefüllt war.

 

Der Fest-Nachmittag stand anschliessend ganz im Zeichen von viersprachiger Musik. Mit dem einheimischen Knackeboul, Pamplemousse aus der Westschweiz, der italienischsprachigen Band ABC Sound und den Romanischen Hip-Hoppern Liricas Analas wurde den beinahe 4’000 Zuschauern eine Programmvielfalt geboten, wie es nur in der viersprachigen Schweiz möglich ist. Beste Stimmung, gutes Wetter, kulinarische Vielfalt – das Fest auf dem Bundesplatz darf als gebührender Projektabschluss betrachtet werden. Was noch fehlt, ist der definitive Schlussbericht, doch bereits jetzt können die Veranstalter ein positives Fazit ziehen. Noch selten hatte die Schweiz einen so viersprachigen Sommer erlebt.