Kultur | 02.08.2010

Drei Mädchen aus dem Wald

Text von Audrey Djouadi
Sie sind süss wie Hundebabys: Die unschuldig wirkenden Mädchen der Band Au Revoir Simone. Auch hartgesottene Rocker könnten bei ihrem sentimentalen Oeuvre ein Tränchen verdrücken.
Direkt vom Flohmarkt: Keyboards kommen in der Musik von Au Revoir Simone oft zum Einsatz. Fotos: www.myspace/aurevoirsimone Die drei musizierenden Waldfeen.

“Just about everyone will love their music- schrieb das i-D Magazine, und traf damit den Nagel auf den Kopf. Au Revoir Simone sind drei hübsche Mädchen: Erika Forster, Annie Hart und Heather D’Angelo, aus Brooklyn mit Stimmen, die selbst dem härtesten Motorradfahrer Tränchen in die Augen treiben würden. 2005 veröffentlichte das Indie-Pop-Trio ihr Debütalbum “Verses of Comfort, Assurance & Salvation”. Im Zwei-Jahres-Takt entstanden dann auch die Nachzügler “The Bird of Music” (2007) und “Still Night, Still Light (2009)”.

 

Süss wie Hundebabys

Ihre Musik nicht zu mögen ist wie eine Antipathie Hundebabys gegenüber – theoretisch denkbar aber praktisch unmöglich. Sogar an einer der grössten Modeschauen der Schweiz wurde ihr wunderbarer Song “Shadow” gespielt, der allgemeine Gänsehaut verursacht.

Der elektronische “Hypno-Folk” geht sofort ins Ohr und verursacht dort ein Feuerwerk aus Text und Musik. Nachdem das Trio 2009 durch Japan getourt ist, haben endlich auch Herr und Frau Schweizer Gelegenheit, sich von den singenden Feen bezaubern zu lassen. Und zwar am 23.8. im Zürcher Abart. Geeignet für alle, die als Kind gerne in den Wolken leben wollten, gerne Moos zwischen den Füssen spüren und dem Wind zuhören.

 

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