Gesellschaft | 25.05.2010

…und die Jugend macht weiter.

Der Aktionsmonat von "Jugend Macht" ist vorbei. Zeit für einen kurzen Rückblick auf die Highlights und einen Ausblick in die Zukunft.
Unter anderen übten sich die Jugendlichem im Slacklinen.
Bild: Jugend Macht. Auch "Kultur am Quai" stand auf dem Programm von "Jugend Macht".

Ein bislang einzigartiges Projekt ist vorbei, der „Jugend Macht“-Aktionsmonat April in Solothurn ist Geschichte. Über 500 Jugendliche wohnten den vielfältigen Veranstaltungen bei und nützten die ihnen gebotenen kulturellen, sozialen, politischen und sportlichen Plattformen. Verschiedene neue Sportarten wurden erlernt, wie zum Beispiel Slackline und Bouldern, in einer Jam-Session das längte Musikstück in Solothurn geschaffen, eine Müllskulptur errichtet, ein Duell zwischen dem Bieler- und Basler-Tor gefordert (Big City Kick), Velos gecheckt und geputzt, Poesie und Kunst vorgetragen und vieles mehr.

 

Als Quintessenz kristallisierte sich im Verlauf des Aktionsmonats die Förderung und Forderung nach mehr Freiraum für die Jugend heraus. Die Anlässe waren teils klein und fein, teils grösser und lauter: Allen gemeinsam war der alternative Charakter entgegen der dominierenden Mainstreamkultur. Das „Jugend Macht“-Kollektiv sorgte stets für geordnete und friedliche Verhältnisse und bewies, dass Jugendliche sich selbst und aus Eigeninitiative verwirklichen können.

 

Noch ist die „Jugend Macht“-Idee erst in den Kinderschuhen, was sich in einem anhaltenden Such- und Findungsprozess ausdrückt. Nichtsdestotrotz wertet das Kollektiv den Aktionsmonat als einen Erfolg, da es zu einer für die Zukunft sehr wertvollen Vernetzung unter regionalen Jugendlichen und Organisationen gekommen ist. Wie es konkret weitergeht, ist noch nicht klar, allerdings wird das „Jugend Macht“-Kollektiv hartnäckig versuchen, seine Ideen weiter zutragen und die Bevölkerung auch weiter für seine Anliegen zu sensibilisieren. Ganz nachhaltig und unabhängig.

 

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