Gesellschaft | 04.05.2010

Ode auf die Mamis

Nicht selten gehen sie uns auf die Nerven, motzen nur rum, verlangen viel zu viel und verstehen eigentlich gar nichts. Unsere Mütter. Was wir im Rausch der Wut oder des Ärgers nicht mehr wahrnehmen, ist, was sie täglich für uns leisten. Ein Gedicht.
Zum Muttertag nun allen Dank. Hotel Mama werd ich niemals vergessen!
Bild: Juliy Ganev/stockvault.net

Mamis können ganz schön nervig sein.
„Mama ich will noch mal raus!“
„Nein, zieh jetzt die Schuhe aus!“
Man lernt es schon ganz früh,
doch ruhig sein bleibt eine Müh.

Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden.
„Gibt es einen neuen Freund?
Warum hast du so wenig Freud?“
Es zeigt sich offen die allgemeine Unlust,
für so manche Eltern ein Riesenfrust.

Schon bald kommt dann die Aufbruchsstimmung.
„Mami, ich zieh morgen aus!“
„Und wann kommst du wieder nach Haus?“
Nicht verstanden was man sagen wollte,
vorprogrammiert ist die Revolte!

Ein neuer Weg wird eingeschlagen.
„Weißt du nicht was ich für dich getan?“
„Doch, ich erinnre mich stets daran!“
Am Krankenbett hat sie oft gesessen,
auch Kuschelstunden bleiben unvergessen.

Von vielen Freunden wird man begleitet.
„Ich kann doch alles für dich machen!“
„Sprichst du nicht lieber mit der Nachbarin über gewisse Sachen?“
Kollegen, Freunde, Schätze werden kommen und gehen,
doch deinen Platz wird dir nie jemand nehmen.

Zum Muttertag nun allen Dank.
„Ach, wie schön, die Blumen und das Essen!“
„Hotel Mama werd ich niemals vergessen!
Zerbrich dir nicht den Kopf über mich,
ich bin auch für dich da, vergiss das nicht!“