Gesellschaft | 31.05.2010

“Exgüsi, je ne comprends nüt!”

«Grammatikbücher fand ich schon immer doof", erinnert sich Frilingue-Gründer Philipp Alexander Weber, "Bei Frilingue soll Sprachenlernen Spass machen".
fRilingue-Gründer Philipp Alexander Weber (
Bild: pd) zwei überglückliche Campteilnehmerinnen

Deutschschweizer und Romands zwischen 8 und 20 Jahren lernen in den Sprachcamps vom 27. Juni bis 15. August kreativ und unkompliziert den alltäglichen Umgang mit Deutsch, Französisch oder Englisch. Vormittags erhalten die jungen Talente Unterricht in Kleingruppen, nachmittags können sie ihre neu erworbenen Kenntnisse anwenden – zum Beispiel beim Theaterspielen oder bei der Gestaltung einer Camp-Zeitung. Die vier Frilingue-Sommerlager finden an der deutsch-französischen Sprachgrenze statt  – in Fribourg, Schwarzsee, Enney und Cudrefin – und werden von Studenten und Uni-Absolventen betreut.

Stipendienplätze zu vergeben

14 Tage Sprach- und Erlebniscamp gibt-˜s schon für 1-˜275 bis 1-˜600 Franken. Kinder aus Familien mit niedrigem Einkommen erhalten die Möglichkeit einer Vergünstigung. Dazu Camp-Organisator Weber: “Dank einer Stiftung, die im Hintergrund bleiben will, können wir gegen Vorlage eines Lohnausweises 50 Stipendienplätze vergeben.”

Zudem bieten Frilingue und der Schweizer Landdienst Agriviva ein neues “Learn and Work”-Kombi an: Zwei Wochen Sprachaufenthalt und anschliessend zwei Wochen Landdienst für den Preis von 1-˜375 Franken.

Frilingue – ein Studentenprojekt

Im Sommer 2007 wurde das erste Frilingue-Sprach-Lager von Studenten geplant und durchgeführt. Und es wird weiterhin von motivierten Jugendlichen getragen: Der Frilingue-Partner Workcamp Switzerland vermittelte zur Unterstützung des Lagers bereits Volunteers aus Ländern wie Georgien, Frankreich, Korea und Russland. Auch Schweizerinnen und Schweizer, die gerne in einem vielsprachigen Umfeld in der Küche arbeiten oder Ausflüge begleiten wollen, können sich direkt bei Frilingue melden. Für 150 Franken erhalten sie zudem 20 Lektionen Sprachunterricht.

Dass spielerisches Lernen tatsächlich Spass macht, schreibt eine Teilnehmerin auf Facebook: “Frilingue ist der Hammer”.

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