Gesellschaft | 19.04.2010

Das Wort zum Dienstag

Text von Patricia Basler | Bilder von Patricia Basler
Die dunkle Aschenwolke kam zur rechten Zeit. Sie ist ein Zeichen gegen Wetterfrösche, Zürcher Platzhirschmänner und Päderasten.
Viele Sünden zusammen ergeben eine Aschenwolke.
Bild: Patricia Basler

Und Gott in seiner unermesslichen Weisheit schickte eine grosse Wolke, dass sie Asche streue auf die sündigen Häupter der katholischen Priester. Auf dass die Asche sündige Stätten wie Sodom und Gomorrha, wie Saint und Germain verdunkle. Auf dass die Asche knirsche zwischen den gebleachten Zahnreihen von einlochenden Tigern, von wechselwarmblütigen Wetterfröschen und brünftigen Platzhirschmännern.

Gott sandte die Wolke, dass die hohen Häuser der hohen Häuser daran kratzen mögen. Auf dass die Wolke den Hochhausspitzen bewohnenden mit Spitzenboni Belohnten zu bedenken gebe, dass auch Kohle zu Asche und dahin zurückkehren werde.

Und siehe, der Himmel und die Menschen beruhigten sich. Sogar die Flugzeuge im Bauch von Päderasten waren gegroundet. Und Gott sah, dass es gut war. Amen.

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