Kultur | 08.02.2010

Frischzellenkur in weisser Weste

Text von Yvonne Schäpper | Bilder von www.whitelies.com
Wer sich schon mal fragte, wie Interpol ohne ihre Schwere oder The Editors ohne pragmatische Stimme klingt, findet mit den White Lies eine mögliche Antwort.
Erfolgreiche Düsterlinge: White Lies.
Bild: www.whitelies.com

Was eine Namensänderung alles mit sich bringt, ist erstaunlich. Denn die drei Briten waren schon vor White Lies musikalisch aktiv. Während ihrer Schulzeit gründeten sie 2004 die Band „Fear of Flying“ und beglücken damit einige Campusparties und sammelten erste Tour-Erfahrung an der Seite der „Maccabees“.

Dunkel und verwegen

Doch wer will schon in der Schulzeit stecken bleiben? Unsere Pinocchios auf jeden Fall nicht. So wurde als erstes ein neuer Bandname gesucht, um den neuen Ideen und Songs gerecht zu werden. Sänger Harry McVeigh erklärte im einem Interview, dass er den Namen White Lies als ziemlich dunkel, fast schon verwegen sehe und genau so seien sie selbst auch. So präsentierte sich der Sänger Harry McVeigh, der Gittarist Charles Cave und der Drumer Jack Lawrence-Brown ab 2007 im neuen musikalischen Kleid und erlangten damit internationale Aufmerksamkeit.

Steile Karriere 

Der Plattendeal mit Fiction Records lies auch nicht lange auf sich warten und einer steilen Karriere stand nichts mehr im Wege. Nachdem sie letzten Sommer hauptsächlich die Festivals unsicher machten, kommen die White Lies am 22. Februar 2010 ins Volkshaus Zürich, um auch uns ihre Lügengeschichten aufzutischen.

Die White Lies sind am  22. Februar 2010 im Volkshaus, Zürich.

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