Kultur | 08.02.2010

1. Ostschweizer Filmwettbewerb

Text von André Müller | Bilder von PD
Wie sieht eine lebenswerte Zukunft aus? Was kann ich dazu beitragen? Und vor allem: Wie kann man diese in fünf Minuten Film zeigen? Es lohnt sich, solche Fragen zu stellen, wenn man am ersten Filmcontest in der Ostschweiz punkten will.
Schwarz auf Gold werden Filmcracks gesucht.
Bild: PD

Seit einigen Jahren spriessen Filmfestivals wie Gras aus dem Schweizer Kulturgarten. Neu auch in der Ostschweiz: WWF Appenzell und St. Gallen möchten für junge Filmschaffende eine dauerhafte Plattform einrichten, auf welcher sie ihre Kreativität zeigen können. Filmemacher können bis zum 13. Juni ihre Projekte einreichen in den Kategorien Kurzfilm (5 min) und Clips (30 sec).

Thema ist – pünktlich zum dazugehörigen UNO-Jahr – die Biodiversität, das heisst, die Vielfalt von Arten, Lebensräumen oder auch Genen. Man darf sich spielerisch, kritisch oder unkonventionell mit der Sache beschäftigen und alle Genres ausloten, sofern diese in den Kurzfilmen Platz finden. Die Projekte werden von jeweils vier Film- und Umweltfachleuten bewertet und prämiert. Die gesamte Preissumme beläuft sich auf 8’000 Franken. Das Festival selbst wird Ende Oktober stattfinden. Einige wenige Regeln gilt es zu beachten:

– Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen müssen sich mit dem Thema Biodiversität auseinandersetzen, egal, ob warnend, trashig, kritisch, abschreckend oder unterhaltend.

– Minimum eine Person des Teams muss in einem der drei Kantone SG/AI/AR wohnen oder einen Bezug dazu haben.

– Mindestens die Hälfte des Teams muss unter 26 Jahre alt sein.

– Pro Team oder Teilnehmer dürfen maximal drei Filme eingereicht werden.