Kultur | 18.01.2010

Frühaufsteherin mit goldiger Kehle

Die Norwegerin Rebekka Bakken hat mehr zu bieten als viele K`s im Namen. Für ihr neues Album "Morning Hours" reiste sie in den Wilden Westen und bedient sich der Jungfräulichkeit früher Morgenstunden.
Steht gerne früh auf: Rebekka Bakken.
Bild: www.rebekkabakken.com

Wer hinter Rebekka Bakken eine weitere harmlose Folk-Pop Elfe vermutet, deren Musik gerade mal zur bekömmlichen Beschallung einer Starbucks-Filiale reicht, täuscht. Hinter der Musik der Norwegerin, die deutlich jünger aussieht als sie ist – nämlich schon 40 – steht eine mehrjährige Ausbildung an der angeblich härtesten Jazzschule New Yorks. Die Stimme von Bakken reicht über drei Oktaven und stellt die Ausdruckskraft von anderen Jazz-Koryphäen locker in den Schatten.

Morgendliche Jungfräulichkeit

Dabei geht es Bakken mit ihrer Musik nicht primär um Virtuosität, sondern um Ausdruckskraft. Diese schöpft sie auf ihrem neuen Album „Morning Hours“ gemäss eigener Aussage aus der Jungfräulichkeit der Morgenstunden: „Am Morgen kommt alles aus einem bestimmten Nichts und hat seine Geheimnisse noch nicht verloren, ich mag das wirklich gern.“ Geheimnisvoll klingt die Elfe in der Tat und obendrein liess sie sich von der Hitze des amerikanischen Südens und rauer Ostküsten-Motive inspirieren – ihr viertes Album produzierte Bakken erstmals in Amerika. Es entstand eine countryeske Idylle, die gemäss Pressetext dem Indian Summer näher steht als ihrer eigentlichen Heimat Skandinavien.

Während wir uns vorstellen, dass ein bisschen Cowgirl-Charme dieser norwegischen Traumstimme bestimmt gut steht, plant sie mit ihrer vierköpfigen Band gerade ihre Konzertreisen durch Europa. In der Schweiz werden wir Rebekka Bakken auch kurz zu sehen bekommen:

Am Mittwoch dem 3. Februar in Zürich

Kaufleuten, ab 20 Uhr

Verlosung:


Tink.ch verlost in Zusammenarbeit mit der AllBlues GmbH 2×2 Tickets für dieses Konzert. Zur Teilnahme sende Name und Adresse an martin.sturzenegger@tink.ch.

 

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