Politik | 13.11.2009

Politikfaule Jugend – von wegen

Text von Felix Unholz
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jugendsession checkten heute am Bahnhof Bern in die Welt der Politik ein. Tink.ch sprach mit ihnen.
Julia aus Auswil. Fotos: Tink.ch Florian aus Stein Damian Vogt aus Hinwil Elias aus Burgdorf Rafaela aus Burgdorf

Julia, 17 Jahre, Auswil

„In unserer Familie reden wir oft über Politik. Mein Bruder war schon mehrmals an der Jugendsession und konnte auch mich davon begeistern. Nun bin ich schon zum zweiten Mal hier. Ich erwarte jede Menge Spass und am Ende ein gutes Diskussionsresultat.“

Florian, 17 Jahre, Stein

„Ich bin aus dem Appenzellerland angereist. Ich hoffe, die weite Reise lohnt sich. Das ist das erste Mal, dass ich selbst Politiker spiele. Jetzt hatte ich aber gerade Probleme beim Check-In, weil ich irgendwo – wahrscheinlich auf dem Perron – meine Identitätskarte verloren habe. Und weil die Parlamentsdienste auch einem unschuldigen Jugendlichen nicht vertrauen, mache ich mich jetzt auf die Suche danach.“

Damian Vogt, 18 Jahre, Hinwil

„Ich finde es cool, dass Jugendliche die Chance bekommen, mitzureden. Die 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer widerlegen das Klischee einer politikfaulen Jugend.“

Elias, 19 Jahre, Burgdorf

„Ich gehöre dem Forum an – das sind etwa 20 Leute, welche die Resultate der Jugendsession in die „richtige“ Politik weitertragen. Ich bin schon zum dritten Mal bei der Jugendsession mit dabei. Die Forderungen der Jugendsession waren schon immer ziemlich gut. Jetzt möchte ich mich dafür einsetzen, dass diese Wünsche der Jugendlichen nicht vergessen gehen, sondern auch umgesetzt werden.“

Rafaela, 16, Burgdorf

„Letztes Jahr hat mich mein Bruder hierhin mitgeschleppt. Unterdessen komme ich sogar freiwillig mit. Ich bin sehr sozial eingestellt und diskutiere gerne über Ausländerpolitik.“