Politik | 13.11.2009

18. Jugendsession ist eröffnet

Text von Luzia Tschirky | Bilder von Julia Weiss
Heute Freitagmorgen ist im Nationalratssaal die 18. Eidgenössische Jugendsession eröffnet worden. Auftakt zu einer dreitägigen Reportage.
Fotos: Matthias Rüby Ausblick von einer Abstellkammer. Die Jungparlamentarier müssen sich im Bundeshaus ein- und wieder ausloggen.
Bild: Julia Weiss

Zweihundert Jugendliche aus der ganzen Schweiz sitzen im Nationalratssaal des Bundeshauses und lauschen gespannt der Eröffnungsrede der 18. Eidgenössichen Jungendsession. Alle Stühle sind besetzt, man sieht weder Zeitungsleser noch Internetsurfer.

Themen sind breit gestreut

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in sieben verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt worden, in denen sie über ein bestimmtes Thema diskutieren werden. Die Themen sind sehr breit gestreut, von der Kulturförderung, zur Raumplanung über die Jugendarbeitslosigkeit, deckt die Jugendsession viele Bereiche aktueller poltischer Themen ab, die auch junge Leute betreffen.

Nun erläutert das Organisationskomitee der Jugendsession den Ablauf der drei Tage und stellt die gewählten Themen ein wenig genauer vor. Nebst dem OK engagiert sich während dem ganzen Jahr ein Forum für die Jugendsession. Dieses Forum versucht, die Politikerinnen und Politiker in Bern auf die Resultate der Jugendsession aufmerksam zu machen. „Wir sind da, damit eure Forderungen nicht in einer Schublade verschwinden“, erklären Ilona Meier und Diego Bigger, die beiden Präsidenten des Forums Jugendsession. Dass die Jugendlichen im Saal wirklich etwas zu sagen haben, was nicht in eine verstaubte Schublade gehört, daran zweifelt man bei der gespannten Atmosphäre keine Minute.

Jüngster Nationalrat ist dabei

Schliesslich sollen sich am Sonntag die einzelnen Gruppen im Nationalratssaal wieder treffen und dann während eines Plenums die Resultate ihrer Diskussionen in den Gruppen vorstellen. Als Resultat gilt eine Petition, eine Projektidee aber auch ein Statement. Einer, der selbst einmal an der Jugendsession teilgenommen hat, ist heute Nationalrat. Die Rede ist von Lukas Reimann, dem aktuell jüngsten Mitglied der grossen Kammer.

Vor zehn Jahren sass Reimann an der Jugendsession in der vordersten Reihe und hat laut eigenen Aussagen gelernt zu diskutieren und zu debattieren. Nun hält er ein Jahrzehnt später die Eröffnungsrede und ruft die jungen Leute zu mehr politischem Engagement auf. Danach erklären Wouter van Minnen und Lisa Hurter vom OK die 18. Jugendsession als eröffnet.

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