Kultur | 01.10.2009

Bern und Köln von Virus befallen

Text von Céline Graf | Bilder von amizade.ch
Bern ist von einem Virus befallen. Er ist neonpink und heisst "shnit". Das Internationale Kurzfilmfestival verwandelt Bern zum siebten Mal in das Mekka der Kurzfilmanbeter.
Die pinken Velos der Guerilla-Werbeaktion sind unübersehbar.
Bild: amizade.ch

Vom 11. bis zum 17. Oktober konkurrieren 80 Wettbewerbsfilme in drei Kategorien um Preisgeld und Prestige. Zum ersten Mal wird „shnit“ wirklich international und findet zeitgleich in Köln statt. In Bern wird zusätzlich zum globalen Wettbewerb der „swiss award“ vergeben, in Köln der „german award“. Ausserhalb des Wettstreits kann man sich durch verschiedenste Programmreihen glüsslen: Von Dokumentarfilmchen („Dok Block“) über Lokales („Bärner Platte“) bis hin zu nicht ganz Jugendfreiem („Peeping shnit“). Speziell ins Blickfeld rücken dieses Jahr Produktionen aus dem Gastland Schweden. Wer genug geschaut hat und stillgesessen ist, darf schwofen gehen. Der bekannte Filmemacher Reto Caffi („Auf der Strecke“) steht dann für einmal hinter dem DJ-Pult statt hinter der Kamera.

Tink.ch wird sich ebenfalls unter die Festivalbesucher mischen und „shnittige“ Berichte liefern. 

Infos


Kurzfilmfestival "shnit"

7. bis 11. Oktober

Kino Rex, Kino Cinemastar, Theater National, Progr, Kornhausforum und Club Bonsoir  

Programm: www.shnit.ch