Kultur | 01.09.2009

Einstimmung auf den Herbst

Ihre Songtitel heissen "Húllabbalabbalúú" und "Kay-Ray-Kú-Kú-Kó-Kex" und sie kommen aus Island. Gemeint sind nicht Sigúr Rós, sondern Múm.
Authentisch: Mùm sehen aus wie typische Nordländer - und klingen auch so. Zeichnung: www.myspace.com/mumtheband

Múm, auch bekannt als „Elfen auf LSD“, sind wieder zurück. Die siebenköpfige Band hat es trotz der Krise, die in Island grössere Schäden hinterlassen hat, geschafft, ihr fünftes Album zu veröffentlichen. Im Gegensatz zum vorherigen Album „Gogo Smear the Poison ivy“, welches an einen gruseligen Horrorfilm erinnert und Dissonanz um Dissonanz brachte, wirkt das neue Album „Sing Along to the Songs You Don’t Know“ eher beruhigend und melodiös.

Alles ist möglich

Melodien, bei denen man schnell an Sigúr Rós denkt, auch wenn man die zwei Bands nur bedingt vergleichen kann. Wo Sigúr Rós sehr Kraftvoll ist und gerne ein Lied in die Länge zieht, ist Múm experimenteller und arbeitet mit einfacheren Tönen. Eine Geige als Gitarre, ein Gelächter als Glockenersatz, ein Stück Holz als Trommel – bei Múm ist alles möglich. Live sind sie ein interessantes und erstaunliches Erlebnis.

„Sing Along to the Songs You Don’t Know“ ist auch ein Stück Identität, das sie mit sich tragen: Es ist nämlich das erste Album, welches auch isländische Lieder beinhaltet. Zugegeben mit Songs wie „Húllabbalabbalúú“ und „Kay-Ray-Kú-Kú-Kó-Kex“ haben uns die Isländer keinen Gefallen getan, aber das sind wir uns ja schon von Sigúr Róss‘ „Gobbledigook“ gewohnt.

Tink.ch verlost Tickets!


Am 3. September kommen die Isländer zu uns in die Schweiz und lassen uns im Winterthurer Salzhaus durch ihre Wälder, Seen und Träume wandern.

Tink.ch verlost 3×1 Ticket für das Konzert. E-Mail an: tatjana.rueegsegger(at)tink.ch und hoffen dass es klappt!

Links