Kultur | 30.08.2009

Sonne, Musik und Bier

Mit weit mehr Besuchern als erwartet hatte das Openair Gampel am 13. August einen soliden Start. Zwei Tink.ch-Reporter berichten.
Headlinerband NERD am ersten Gampel-Abend. Fotos: Fabian Küng Stress heizte dem Publikum richtig ein.

Bereits am Mittwochabend warteten rund 100 Gampelfans auf die Zeltplatzöffnung. Kurz nach acht Uhr war der Zeltplatz auch schon voller Zelte. Auf den ersten Blick sieht man, dass hier vieles anders ist als im letzten Jahr: Das Gelände ist deutlich kleiner geworden, wirkt aber dadurch viel gemütlicher.

Auch auf dem Zeltplatz hat sich einiges getan: Er wurde ganz anders angeordnet und in der Mitte hat es jetzt eine „RockStarInsel“, die viele verschiedene Bars und Essstände bietet und 24 Stunden offen hat.

Eine grosse Party

Auch sonst setzt Gampel dieses Jahr alles auf Party. Es hat viele Partyzelte wie zum Beispiel den altbekannten Bacardi Dome oder das WinstonTent und da ist immer was los.Auch das Line-Up bot an diesem ersten Festivaltag so Einiges! Eröffnet wurde das Festival durchzwei Walliser Bands, die im Vorfeld durch ein Voting einen Gig am Gampel gewonnen haben. Gegen Abend stürmte dann die siebenköpfige Band Culcha Candela die Bühne und die Wiese vor der Playstation-Stage füllte sich langsam. Zur gleichen Zeit warteten vor der Hauptbühne rund 500 Leute sehnsüchtig auf den Auftritt von Stress. Dieser heizte dann dem Publikum so richtig ein. Die Wiese war voll.

Die Headlinerband NERD bot eine solide Leistung, doch der Funken ist nicht so ganz aufs Publikum übergesprungen. Trotzdem rockten sie mit ihrem Mix aus Hip-Hop und Rock die Bühne und die Leute waren zufrieden. Die Newcomerband Dúné schloss mit einem überraschend guten Auftritt den ersten Festivaltag ab und brachten die Massen noch mal so richtig ins Schwitzen.

Alles in allem sind die Organisatoren sehr zufrieden mit diesem ersten Festivaltag. Mit über 10’500 Besucherinnen und Besucher kamen mehr Leute als erwartet, wohl wegen dem genialen Wetter. Bis zum Sonntag rechnen die Organisatoren mit über 70’000 Personen.