Gesellschaft | 18.08.2009

Im Zentrum stand die Schoggi

In Bern organiserte Toblerone auch dieses Jahr wieder ein Schoggifest. Vom Luftschloss über eine Riesentoblerone bis zu einem exklusiven Gratiskonzert von Seven war alles anzutreffen. Ein Tink.ch-Reporter mischte sich unter die Menge und liess sich die Schokolade schmecken.
Die Riesentoblerone sorgte für glänzende Augen.
Bild: PD / Richterich & Partner Mediaportal

Toblerone gehört wie das weisse Kreuz auf rotem Hintergrund, der gelöcherte Emmentaler Käse oder das Matterhorn im Wallis zur Eidgenossenschaft, obwohl schon lange ein amerikanisches Unternehmen im Hintergrund die Fäden zieht. Dennoch liegt „Krafts Foods“ scheinbar viel daran, die Schweizer Bevölkerung für sich zu gewinnen. Bereits im letzten Jahr organisierte der Konzern ein Schoggifest. Das Publikum schien begeistert zu sein: „Im vergangen Jahr haben wir hier in Bern anlässlich des 100-jährigen Toblerone Jubiläums so viel positive Resonanz erhalten, dass wir uns entschlossen haben, erneut ein Fest auf die Beine zu stellen.“

Eine Riesenüberraschung

Der Waisenhausplatz verwandelte sich am Samstagmorgen in eine kleine gelbe Zeltstadt mit viel Schokolade. Kinder fanden sich im Luftschloss wieder oder vergnügten sich an einem Parcours, während sich die ältere Generation an Ständen verschiedener Berner Confiseure vergnügte. Wieder andere liessen sich die Toblerone in allen Variationen und Farben schmecken oder gossen ihre eigene Schokolade.

Am späteren Nachmittag wartete die grosse Überraschung auf: Eine 101 Kilogramm schwere Toblerone wurde durch Seven, erfolgreicher Schweizer Soulsänger, und Isabell Pehnke von „Kraft Foods Schweiz“ angeschnitten und an die Bevölkerung verteilt. Da glänzten nicht nur Kinderaugen.

Seven sorgte aber nicht nur für den kulinarischen Genuss sondern auch für den musikalischen. Seine Darbietung brachte die Menge bei schönstem Wetter und heissen Temperaturen schnell zum Kochen. Die Veranstalter ziehen mit rund 20’000 Besuchern eine durchaus positive Bilanz und hoffen darauf, dass Bern auch im nächsten Jahr wieder zur Schoggistadt wird.