Kultur | 03.08.2009

Im analogen Kartengewühl mit virtuellem Durchblick

Text von Jessica Hefti | Bilder von Jessica Hefti
Das Abenteuer ins Ungewisse bedarf einiges an Vorbereitung. Die Crew hinter der "Operation Baltikum" gibt nun den Vorbereitungen noch den letzten Schliff, selbst wenn nicht alles bis ins kleinste Detail geplant werden kann. Spontaneität und Improvisation sind gefragt.
Über- oder Durchblick? Im Kartengewühl.
Bild: Jessica Hefti

Auf dem Boden verstreut liegen Karten, auf „google.maps“ werden gerade Kilometer berechnet. Gelbe Post-It-Zettel markieren die nächste Station. Das Drehbuch ist aufgeschlagen. Die Planung der Reiseroute ist in vollem Gange. Das Internet vereinfacht es enorm. Von anderen Abenteurern können Reiseberichte gelesen werden, Bilder der passenden Drehorte, Öffnungszeiten von Museen, Restaurants oder Clubs sind leicht zu finden. Und doch geht die Spannung nicht verloren.

Auf der Strecke liegen viele kleine Dörfer. Gibt es da eine Übernachtungsmöglichkeit? Sind noch vier Doppelzimmer frei? Erfolglose Klicks im Google-Suchfeld: „JoniŠ¡kis Hotel“, „JoniŠ¡kis Accommodation“, „JoniŠ¡kis Bed and Breakfast“. Nichts. Und doch bin ich zuversichtlich, dass wir an Orten wo sich Hase und Fuchs noch gute Nacht sagen, unerwartet auf schmucke kleine Gaststätten stossen werden, deren Hauptangestellter noch der Besitzer und nicht der Webmaster ist.

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