Kultur | 20.07.2009

Highlight Bassekou Kouyate

Ein warmer und sonniger Donnerstag verleitet die jungen und alten Kulturfreunde, das Programm in der Altstadt zu erforschen oder den Tag einfach bei Glace und Crêpes verklingen zu lassen und beim gemütlichen Zusammensein Neuigkeiten auszutauschen.
Afrikanische Lebensfreude.
Bild: Beat Roder und Sabine Burger Highlight dieses Abends: der Auftritt von Bassekou Kouyate mit seiner Band Ngoni ba. Die afrikanischen Rhythmen stecken alle an. Tanzamination.

Es ist, wettertechnisch gesehen, der schönste Tag der ganzen Pod’Ring-Woche. So tummeln sich bereits am Nachmittag die Kleinen im Sandkasten und bei den Kinderanimationen, während sich die Grossen etwas zu trinken gönnen und plaudern. Im Verlaufe des späten Nachmittags füllt sich die Altstadt immer mehr und überall wuseln die Badge-Verkäufer in ihren gelben T-Shirts durch die Menge und preisen ihre Ware an. Das Geschäft laufe gut, meldet das Info-Team.

 

Hie und da begegnet man Lukky, dem Zauberer und Geschichtenerzähler, der durch den Ring spaziert und mit seinen Tricks die Zuschauer verzaubert. Diese täglichen Platzanimationen ergänzen jedes Mal das Programm und sorgen für eine gute Stimmung an der Kulturwoche Pod’Ring.

 

Das Highlight dieses Abends ist der Auftritt von Bassekou Kouyate mit seiner Band Ngoni ba. Die afrikanischen Rhythmen stecken alle Besucherinnen und Besucher an und bringen die Menschen zum Tanzen. Eine gewisse afrikanische Lebensfreude blüht in der Altstadt auf. Das Konzert steht sinnbildlich für die ganze Stadt Biel mit ihren verschiedenen Kulturen und den zahlreichen Menschen aus unterschiedlichen Ländern, die hier nebeneinander leben.

 

Ohne Pause ging anschliessend in einem kurzen Ausflug mit den Jungs der Youth all Star Band nach Afrika weiter. Nach einem kurzen Soundcheck legten die Bieler mit viel Rauch los. Die drei schwarzen Leadsänger führten Coverversionen von bekannten Hits auf, wie beispielsweise „Roxanne“ der Band The Police und „Seven Nation Army“ von den White Stripes. Sogar an Queen wagte sich die junge Band heran.