Kultur | 06.07.2009

„En friedliche Schlammtümpel“

Trotz Petrus' Unbill fielen am Openair St. Gallen nicht die Konzerte, sondern höchstens die Besucher ins Wasser, beziehungsweise in den Schlamm. Unsere Reporterin erzählt, wie es war.
"Baden im Schlamm macht Spass", sagen diese Openairbesucher.
Bild: kantipark.ch / Xenia Artho

Das diesjährige Openair St.Gallen ging geschmeidig über die Bühne. Erstaunlich wenig Komplikationen bestätigen die 33-jährige Erfahrung der Openairveranstalter. Trotz vieler unbekannter Künstler im Lineup waren die 95’000 Tickets am Samstagabend restlos ausverkauft. Das durchzogene Schweizer Sommerwetter mit einem Mix aus Sonne und reichlichen Regenschauern verwandelte das Sittertobel zum – Zitat eines Besuchers – „friedliche Schlammtümpel“. Ohne Gummistiefel und einen guten Gleichgewichtssinn hatte man es nicht leicht.

Friedlich wie immer

Trotz des wechselhaften Wetters und vieler Alkoholleichen hatten die Sanitäter nicht viel zu tun. Die Stimmung war wie gewohnt locker und entspannt, die Gäste sowie die Bands zeigten sicht begeistert. Das vielfältige Programm wirkte sich auch auf die Openairgäste aus: Neben den „Traditionstoblern“ gab es viele, die sich zum ersten Mal ins Sumpfloch wagten. An musikalischen Highlights mangelte es auch dieses Jahr nicth. Neben grossartigen Acts aus den lieben Nachbarländern, wie Peter Fox, Get Well Soon und Birdy Nam Nam, gab es auch viele internationale Riesen wie Nick Cave and The Bad Seeds und Cypress Hill.  Das i-Tüpfelchen setzten Exzentriker wie die Flaming Lips oder die Yeah Yeah Yeahs, mit ihrer wilden und ausgefallenen Bühnenshow. Yuksek rissen am Samstagabend mit eingängigen Sounds alle aus dem Schlaf. Einen würdigen Abschluss bereiteten am brütend heissen Sonntag The Editors und später Mando Diao  – ein Schlussact, der dem Publikum nochmals mächtig einheizte.
Nach dem abschwellenden Kater am Tag danach bleibt der Kopf gefüllt mit vielen schönen Erinnerungen an ein unvergessliches 33. Openair St. Gallen.

Wettbewerb


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