Kultur | 20.07.2009

Die „Dance & Sponsor Tents“

Auf dem Gurten wurde nicht nur vor den Bühnen getanzt - auch in den Zwischensequenzen und nach dem Ausklipsen der Scheinwerfer auf den drei Bühnen.
Tanzbare Arenen in Sicht, Fotos: Mario Caviezel Auf der Suche nach Musik Der Bacardi-Dome Der Parisienne-Block

Rotes Zelt trifft roten Block

Die Organisatoren des Gurtenfestivals haben neben den zahlreichen Artisten auf der Haupt-, Zelt- und Waldbühne auch andere Musikgrössen eingeladen, die in den „Dance & Sponsor Tents“ ins Rampenlicht traten. Die Crème de la Crème der Berner Party-DJs sorgten dafür, dass die Gäste in den Zwischensequenzen und nach dem Ausklipsen der Scheinwerfer auf den drei Bühnen nicht in ein musikalisches Sommerloch stürzten. Schweisstreibende Dance-Marathons erlebte man im Bacardi-Dome, dem pulsierenden Ameisenhaufen, und im Parisienne-Block, dem Elektrotempel. Hobby- und Profifotografen lauerten stets vor Ort, um die besten Momente festzuhalten und auf den Webseiten zu verewigen.  Die zwei Tanztempel lockten die Partyhungrigen nicht nur aufgrund der musikalischen Darbietungen an; sie boten auch, wie ein Gast meinte, einen „optischen Augenschmaus“.

 

Während der Bacardi-Dome mit einem sündhaften Rot die Menschenmasse anzog, fing der Parisienne-Block mit seinen urbanen Konturen die Blicke ein. Welcher Bewohner eines Hochhauses in Bern West träumte nie davon, alle Räumlichkeiten des grauen und tristen Blocks in ein riesiges und buntes Tanzareal umzuwandeln, um so der nachbarfreundschaftlichen Anonymität zu entfliehen. Auf dem Gurten konnte diese Traumvorstellung zur Realität werden.