Gesellschaft | 27.04.2009

Ein Tintenfisch erklärt die kapitalistische Welt

Weshalb kam es überhaupt zur globalen Finanzkrise? Ein Tintenfisch liefert eine mögliche Erklärung: Streifzüge durchs YouTube-Land Teil 2.
Der grüne Tintenfisch erklärt seine Ansichten mit einem objektiven Blick auf die Welt.

Da ist ein grüner Tintenfisch und die grosse Frage: Wie funktioniert Geld? Oder anders ausgedrückt: Wie schaffe ich es, den Planeten zu beherrschen? Natürlich kann man einfach hinfliegen und die Bevölkerung unterwerfen (oder fressen), aber das wäre nur halb so lustig. Wenn man es ein bisschen schlauer anstellt, kann man die halbintelligenten Wesen, die dort leben, auch für seine eigenen Zwecke arbeiten lassen und so noch viel mehr Spass haben. So einfach ist das. Und – wir haben es alle geahnt – Geld ist das beste und einfachste Mittel, dieses Ziel zu erreichen.

Der grüne Tintenfisch ist es also, der uns die Welt erklärt. Und das Geld. Was genau genommen so ziemlich dasselbe ist. In Zeiten, in denen die Zeitungen voll sind mit Weltwirtschaftskrisen und geplatzten Kreditblasen, da wäre es doch einmal Zeit, sich von einem solchen Tierlein das ganze Schlamassel erklären zu lassen. Kann zumindest nichts schaden.

Der grüne Tintenfisch stellt sich dabei bemerkenswert clever an, er benutzt hübsche Animationen und eine tiefe, beruhigende Stimme, die einem unterschwellig ein trügerisches Alles-wird-gut-Gefühl gibt, allerdings zeitgleich genau das Gegenteil behauptet. Wem die ersten fünf Minuten Apokalypse nicht reichen, kann sich auch noch Teil 2 und Teil 3 reinziehen, die im Übrigen nicht minder lustig sind. Zumindest wer ernsthafte Diktaktorallüren pflegt, sollte sich diese Art Weiterbildung nicht entgehen lassen.

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