Kultur | 27.01.2009

Zwischen Björk und Kylie Minogue

Emiliana Torrini stellt am 16. Februar in Zürich ihr fünftes Album vor. Vier lange Jahre mussten die Anhänger aus der Limmatstadt auf die isländische Gitarrenfee warten.
Emilíana Torrini wuchs als Tochter eines italienischen Gastwirtes und einer isländischen Mutter auf.
Bild: www.emilianatorrini.com

Im vergangen September ist Emiliana Torrinis fünftes Album mit dem Titel „Me and Armini“ erschienen. Nach knapp vier Jahren Abwesenheit wird sie am 16. Februar wieder in Zürich zu sehen und zu hören sein. Das  schummrig/intime Mascotte verspricht ein spannendes Konzert. Spannend – und einzigartig. Emiliana Torrini wird immer wieder mit Björk, ihrer exzentrischen Kompatriotin, verglichen, zumal diese ebenfalls bei One Little Indian unter Vertrag ist. Torrini klingt jedoch nicht wie ihre berühmte Kollegin und schätzt den Vergleich auch nicht. Dafür lässt sich eine Reihe anderer berühmter Namen mit der Sängerin in Verbindung bringen:

Emiliana hat ihre Stimme der ebenfalls von der Nordinsel stammenden Band Gus Gus entliehen, den Titelsong zum Film „Herr der Ringe“ beigesteuert, übernahm bei Kylie Minogues Hit „Slow“ Komposition und Produktion und wurde dafür gleich für den Grammy nominiert. Bei einem Konzert der sympathischen Dame darf man sich also nicht nur auf viel Musik, sondern auch auf zahlreiche Geschichten und Anekdoten freuen.

In Zeiten, da vielleicht bereits hier und dort ein Überdruss an „Frau mit Gitarre“ herrscht, beweist Torrini, dass diese Kombination auch nach mehreren Alben nicht ausgeschöpft ist.

Emiliana Torrini in der Schweiz:

10.02. Bern, Bierhübeli

16.02. Zürich, Mascotte

17.02 Lausanne, Les Docks

Links