26.01.2009

„Wir wollen sie zurück!“

Seit ein paar Jahren kann man sie in der Schweiz nicht mehr kaufen: Die Froot Loops von Kellogg's. Raphael Stebler will das ändern - und engagiert sich auf Facebook für die Wiedereinführung des Produkts.
Gibts in der Schweiz nicht mehr: Froot Loops von Kellogg's.
Bild: fcsparker.blogspot.com Das Maskottchen des bunten Frühstücks heisst Toucan Sam. afoodave.com

Wer kennt sie nicht, die leckeren farbigen Froot Loops von Kellogs? Leider gibt es sie seit einigen Jahren nicht mehr in der Schweiz zu kaufen. Raphael Stebler hatte die Idee, auf Facebook für den Wiederverkauf der farbigen Getreideringe zu kämpfen. Tink.ch hat den Gründer der Gruppe „Wir wollen Kellogs Froot Loops zurück in die Schweiz“ getroffen und mit ihm über die Ziele dieser Aktion gesprochen.


Warum willst du die Froot Loops zurück?

Raffael Stebler: Zur Zeit ist eine Retro-Welle in allen Medien zu beobachten. Und durch das fühle ich mich in letzter Zeit immer wieder in die gute, alte Kindheit zurück versetzt. Und wenn man dann so seinen Gedanken nachhängt, trifft man auf alte Bekannte wie eben die Froot Loops. Ich erinnerte mich, dass ich diese immer sehr mochte (nebst den Frosties). Und als ich mich mal umgeschaut habe, fand ich nirgends mehr Froot Loops in den schweizer Geschäften. Und das hat mich sehr gestört.


Was ist das Besondere an diesen Frühstücksflocken?

Ganz klar die Art. Sie sind klein, rund, haben ein Loch in der Mitte und kommen in vielen verschiedenen Farben daher. Normale Frühstücksflocken sehen im grossen und ganzen immer gleich aus und schmecken auch ähnlich. Aber die Froot Loops unterscheiden sich da stark von den anderen. Und deshalb will ich diese leckeren Ringe zurück.


Warum probierst du ausgerechnet mit einer Gruppe bei Facebook die Froot Loops zurück in die Schweiz zu bekommen?

Facebook ist zur Zeit eine der wichtigsten Websites weltweit. Fast täglich wird in den Medien von Facebook berichtet; über Gruppen die gegründet wurden und grosse Erfolge feiern, über die Auswirkungen und dergleichen. Mit einer Facebook-Gruppe kann man auf einfache Art gleichgesinnte Leute finden und sieht auch wie gross das Interesse ist. Und wie man sieht, ist das ganze schon eine beliebte Angelegenheit. Wir haben nun innert kürze schon fast 500 Mitglieder gefunden. Und ich bin zuversichtlich, dass wir bald die 1000er-Grenze knacken.
Durch Medien-Berichte werden diese Gruppen sogar noch gestärkt, wie man zum Beispiel bei der Gruppe gegen die hohen Billag-Gebühren feststellen durfte.

Was wirst du machen wenn genügend Mitglieder dabei sind?
Sobald wir eine wirklich stattliche Anzahl Mitglieder haben (wie viele weiss ich selber noch nicht), werde ich mein Anliegen den Grossverteilern Migros und Coop, sowie die Discounter Aldi, Lidl, und Denner mitteilen und sie auf den Misstand und das Interesse hinweisen.

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