Kultur | 25.08.2008

Punkrockband trifft Kinderchor

Text von Fabian Küng
Vom 14. bis 17. August fand letztes Wochenende bereits das 23. Openair Gampel statt. Mit 78'000 Besuchern gab es einen leichten Besucherrückgang, was wohl am eher schlechten Wetter lag.
Die britische Indieband The Hoosiers begeisterte am Gampel. Fotos: Nick Egloff und Fabian Küng Für sie wars ein Heimspiel: Die Walliserin Stefanie Heinzmann zog ein grosses Publikum an. Für sie wurde sogar ein einheimischer Kinderchor organisiert: Anti-Flag aus den USA. Wissen, wie man mit dem Mikrofon umgeht: The Hives Trotz Regen nur ein leichter Besucherrückgang: Das 23. Openair Gampel.

Der Donnerstag begann sonnig mit den Futureheads. Danach rockten The Hives die Bühne, gefolgt von den Hoosiers, die für die Veranstalter das absolute Highlight der diesjährigen Ausgabe waren. Beim Headliner des Abends regnete es. Trotzdem waren sehr viele Leute vor der Bühne versammelt um die Fantastischen Vier zu sehen. Ihre Show beinhaltete alte Songs wie „Die da“, aber auch neue wie „Einfach sein“.

Sonnenstrahlen am Samstag

Am Freitagnachmittag stand dann der Auftritt der Castingshow-Siegerin Stefanie Heinzmann an. Trotz Regen waren sehr viele Leute vor der Bühne um das Heimspiel der Walliserin zu sehen. Sie sang fast alle Songs ihrer Debütplatte «Masterplan« und als Zugabe gab es noch eine Hommage ans Wallis: „Chum is Wallis“. Punkrockfans kamen bei den darauf folgenden Anti-Flag voll auf ihre Kosten. Ein einheimischer Kinderchor unterstützte die amerikanische Punkband. Bei Flogging Molly und Nightwish war der Platz vor der Hauptbühne gefüllt. Flogging Molly rissen mit ihrem Irishfolk alle Leute mit und brachten sie zum Tanzen. Nightwish zogen mit ihrer Licht und Pyroshow alle Register und die sympathische Frontsängerin Anette Olzon gab alles.

Am Samstag wurden die Besucher von Sonnenstrahlen geweckt. Bei etwa 34 Grad eröffneten Grand Avenue den dritten Tag und lieferten den schwitzenden Leuten tolle Musik, die ähnlich klingt wie Coldplay. Am Abend kam es dann ganz dick: Fettes Brot stürmten die Bühne und die Leute gingen voll ab.  Der Headliner des Samstags waren die Beatsteaks auf der Hauptbühne.  Langsam aber sicher neigte sich das Festival dem Ende zu. Am Sonntag spielten Bands wie Kaizers Orchestra aus Norwegen oder die schwedischen Mando Diao. Leider gingen die meisten Leute schon am Vormittag und verpassten energiegeladene Rockshows.

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