Kultur | 30.06.2008

„Ein hoher Puls und Adrenalinkicks“

Myron, die Überflieger aus Basel, landeten mit ihrem ersten Album "On Air" gleich mehrere Hits auf einmal. Tink.ch sprach mit Sänger Manuel Gut und Gitarrist Chris Haffner über Gigs und Adrenalinkicks.
Gitarrist Chris Haffner und Sänger Manuel Gut stürmen als Myron die Schweizer Charts.
Bild: www.myron.ch/ tillate.com Myron bei ihrem Auftritt am Openair Hoch Ybrig. Fotos: Fabian Küng

Wie war es für euch, als ihr das erste Mal eure Platte „On Air“ in den Händen hieltet?
Chris Haffner und Manuel Gut: Das war ein wunderbares Gefühl. Wir haben riesig viel dafür gearbeitet und waren in erster Linie froh, dass es beendet war. Wir waren einfach sehr glücklich.

Wie fühlt ihr euch auf der Bühne?

Es ist ein grandioses Gefühl, wenn die Leute deine Songs mitsingen. Man hat einen sehr hohen Puls und Adrenalinkicks. Es ist viel besser, als wenn man im Studio sitzt und Songs aufnimmt. Und es ist jedes Mal eine grosse Herausforderung.

Seid ihr aufgeregt vor Auftritten?

Ja, und das brauche ich für mich auch. So ein bisschen Nervenkitzel hat noch niemandem geschadet. Ausserdem habe ich dann immer das Gefühl, dass der Auftritt gut wird.

Was waren für euch die Highlights in eurer jungen Karriere?
Jedes Konzert bis jetzt. Und natürlich die fertige CD und das zu machen, was wir jetzt machen: Einfach spielen was wir wollen. Ein anderer Höhepunkt waren sicher die zwei Konzerte mit Laith al Deen. Nun erwartet uns ein Konzert in Locarno, wo wir als Support R.E.M. auftreten. Ich denke, das wird ein Auftritt sein, den wir nie vergessen werden.
 
Warum heisst ihr eigentlich Myron?
Es gibt gar keinen wirklichen Grund. Myron ist ein amerikanischer Vorname und wir dachten, das wäre ein guter Bandname. Scheinbar hat er eine tiefere Bedeutung, aber die kennen wir leider nicht.

Wie lange macht ihr schon zusammen Musik?

Etwa acht bis zehn Jahre werden das schon sein. Wir haben damals beide im Studio gearbeitet und unsere musikalischen Erfahrungen gesammelt und uns auch kennen gelernt. Irgendwann kam der Punkt, an dem wir beschlossen, zusammen Musik zu machen und unsere erste Platte aufzunehmen. Und jetzt geben wir Gas!

Warum versucht ihr euch nicht mal in Mundart?

Für mich ist es irgendwie schwierig einen mundartdeutschen Text zu schreiben. Ich habe immer gewusst, dass es für mich Englisch sein muss und das ist es jetzt halt auch. Ich werde auch immer von sehr vielen internationalen Stars inspiriert, die ebenfalls auf Englisch singen. Ausserdem: Als Basler hätten wir es sowieso nicht so einfach in der Mundartszene.

Denkt ihr auch an eine Auslandkarriere?

Sicher. Obwohl nsere erste Priorität die Schweiz ist, würden wir sehr gerne ein bisschen Erfolg im Ausland haben.

Eure Musik ist ja ziemlich kommerziell, schreibt ihr bewusst nur Songs fürs Radio?
Nein. Die meisten unserer Songs sind zufälligerweise einfach gerade drei Minuten lang. Viele unserer Songs auf dem Album sind auch schon etwa sieben Jahre alt, und dazumal hat man ja nicht so auf die Länge eines Songs geschaut! Auf jeden Fall gefallen uns unsere Lieder und wir sind sehr zufrieden mit der Auswahl auf der Platte. Bis auf zwei Stücke haben wir sie ja auch selbst bestimmt.

Plant ihr schon ein zweites Album?
Die Hoffnung auf ein zweites Album ist sicher da. Wir wissen noch nicht genau, wie es aussehen wird, aber an ein paar Songs haben wir schon vorgearbeitet.

Was erhofft ihr euch für die Zukunft?

Wir hoffen das es so weiter geht wie bisher, das wir mehr Konzerte spielen können, mehr Leute für uns gewinnen können, und wie bereits gesagt, vielleicht irgendwann im Ausland Fuss fassen können.

Wettbewerb


Tink.ch verlost zweimal das Album "On Air" von Myron. Einfach bis zum 4. Juli ein E-Mail an fabe2@gmx.ch schreiben und die Postadresse angeben. Viel Glück!

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