Kultur | 08.04.2008

Bühne frei für Tom Smith

Ein Clown, ein Alien, ein alter Mann, ein Junger Mann. All diese Persönlichkeiten vereint Tom Smith mit seiner aussergewöhnlichen Band. Am 26. März spielten The Editors ihr neues Album "An End Has A Start" im Zürcher Volkshaus.
Sänger Tom Smith beim Konzert im Volkshaus Zürich. Fotos: Dennis Busch

Irgendwie überraschend, die Editors im Volkshaus zu sehen. Nicht dass der Ort ihrer nicht würdig wäre, doch kriegt man da wirklich mehr als die Hälfte des Saals voll?
Tatsächlich haben sich die Veranstalter nicht vertippt. Mehr als 1200 begeisterte Editors-Fans kamen und hörten sich das schöne Konzert der Jungs aus Birmingham an. Erstaunlich waren dabei auch die verschiedenen Altersstufen: Von Schwarzgekleideten 15-Jährigen zu Junggebliebenen 60-Jährigen waren alle dabei.

Das Volkshaus bot zum Glück die passende Soundkompetenz, denn eine Stimme wie die von Editors-Frontmann Tom Smith braucht Platz. Nicht nur seine Stimme, auch er lief von links nach rechts über die Bühne und beanspruchte so auch noch den letzten Meter. Smith schlich um sein Klavier herum, lag auf das Musikinstrument und spielte gleichzeitig Gitarre. Eindrucksvoll war auch die Doppeleinlage zu „An End Ha As Start“ wo er für einen Augenblick gleichzeitig Gitarre und Klavier spielte. Die Show dauerte etwas länger als eine Stunde und im Hintergrund wechselten die Farben von einem hellen Rot zu dunkles Blau. Dunkel war es uns aber nicht um das Herz. Die melancholischen Texte vereint mit dieser kraftvollen Musik machen einem, ganz im Gegenteil, ziemlich glücklich.

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