Kultur | 11.02.2008

Herzschmerz und Party

Mit "Headstrong" hat die amerikanische Sängerin Ashley Tisdale ein Album veröffentlicht, das den Erzeugnissen von Britney, Christina und Hillary Duff verblüffend gleicht.
Nein, sie ist kein Klon. Aber originell ist Ashley Tisdale (hier in mehrfacher Ausführung) eben auch nicht.
Bild: www.ashleytisdalecrazy.com

Singt da Britney Spears? Dies ist einer der Gedanken, die einem beim ersten Durchhören von Ashley Tisdales „Headstrong“ durch den Kopf gehen. Die Stimme der jungen Amerikanerin ist verblüffend ähnlich, die Musik könnte ebenfalls von einem Britney-Hit abgeschaut sein.

Einiges erinnert auch an den Soundtrack von Tisdales letztem Film „High School Musical“, zum Beispiel „Be Good to Me“ oder „Love Me for Me“. Fast alle Songs klingen ähnlich, wenn auch nicht schlecht: ein Mix aus Pop, Dance und ein kleines Bisschen R’n’B. In den Texten geht es vermehrt um Party und Liebe. Obwohl Ashley Tisdale selbst schon 22 ist, wird ihre Musik sehr wahrscheinlich vor allem von zehn- bis fünfzehnjährigen Mädchen gehört werden. Abgesehen vielleicht von den zwei Highlights dieser Debutplatte, „Not Like That“ und  „Headstrong“. Denen kann man sich, wenn man Radio hört, wohl kaum entziehen.
Es gibt sicher Originelleres als dieses Album, für eine Party ist Tisdales Musik aber gut geeignet. Balladen wie „Unlove you“, sollte die Gute aber nicht singen, dafür ist ihre Stimme eindeutig zu dünn.

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