Kultur | 11.02.2008

American Pie lässt grüssen

Text von Magalie Marini | Bilder von Lena Tichy
The Loved Ones, eine Punkrockband aus Pennsylvania bringen mit "Build & Burn" ein etwas durchschnittliches Debütalbum heraus.
Heben sich noch nicht wirklich von der Masse ab: The Loved Ones und ihr Album "Build & Burn".
Bild: Lena Tichy

Beim ersten Durchhören erinnert das Album sogleich an die eigene Teeniezeit. Als man noch 13 war und sich im Kino „American Pie- anschaute. Damals fand man den Film natürlich supercool. Das Album „Build & Burn“ von The Loved Ones könnte glatt als dessen Soundtrack durchgehen: Punkrock, der aus maximal vier Akkorden besteht mit möglichst vielen Powerchords sowie einfache Texte.

Für die, die noch nie was von den Loved Ones gehört haben: Sie gründeten sich 2003 in Philadelphia. Die drei Bandmitglieder Dave Hause (Gitarre und Gesang), Michael „Spider“ Cotterman (Bass) und Schlagzeuger Mike Sneeringer kennen sich schon lange und haben ihre (musikalischen) Wurzeln in der Szene Philadelphias. Spielpraxis sammelten sie bei Kid Dynamite, The Curse und Paint It Black. Die musikalische Richtung für The Loved Ones ist somit vorgegeben.

Dafür, dass „Build & Burn“ das erste Album ist, das von einem anerkannten Label, Fat Wreck, vertreten wird, ist dies eine schwache Leistung im Vergleich zu den früheren Alben der Band. Nichts Auffälliges, nichts Spezielles, nichts Innovatives. Aber man merkt, dass die Band mit vollem Herzen dabei ist, und es bleibt zu hoffen, dass sie auf ihrer Identitätssuche bald auf etwas Kreatives stösst, das sie in Musik verwandeln kann.
The Loved Ones, eine Punkrockband aus Pennsylvania bringt mit «Build & Burn- ein etwas durchschnittliches Debütalbum heraus.

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