Kultur | 19.11.2007

Wildes aus dem Osten

Text von Sandro La Marca | Bilder von Hilary Hutleen
Die ukrainische Underground-Punkband Gogol Bordello setzt zum Gastspiel in der Schweiz an. Die in New York lebenden Akkordeon- und Geigepunker versprechen erfrischend anders zu sein. Am 21. November ist es im Salzhaus Winterthur soweit.
In diesem Mann steckt ein Tier: Eugene Hütz, Frontmann von Gogol Bordello.
Bild: Hilary Hutleen

Am nächsten Mittwoch, den 21. November spielen die New Yorker Gogol Bordello mit ukrainischem Stammbaum im Salzhaus die Bretter von der Wand. Und das hat einen besonderen Grund: mit ihrem neuen Album „Super Taranta“ hat die Band wieder mal direkt ins schwarze Gipsyherz getroffen und nun soll dieser Triumph auch in der Schweiz ordentlich gefeiert werden!

Die in New York lebenden Ukrainer sprangen, mit Geige und Akkordeon bestückt, schon auf den bedeutendsten Bühnen der Welt herum. Sogar an der Seite von Pop-Ikone Madonna! Vielleicht hat jemand ja vor einigen Monaten den durchgeknallten Frontmann Eugene Hütz schon im Palais X-tra bei einer Bucovina-Club Show gesehen. Wer also bereits die Möbel aus dem Weg gerückt und den Wodka besorgt hat, darf sich schon mal für einen ganz besonderen Anlass warm tanzen. Denn eines soll gesagt sein: in der Ukraine gibt es keine Sitzkonzerte. Und wenn es keinen Platz zum Aufstehen und Tanzen gibt, dann tanzt man eben auf den Tischen!

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