Kultur | 12.11.2007

La vie en rose

Text von Lena Tichy | Bilder von Susie Knoll, München
Pink Panorama, ein Festival, das sich mit mit lesbischen, schwulen und bisexuellen Lebensweisen beschäftigt, zeigt nicht nur Filme zum Thema sondern lässt es auch musikalisch krachen.
Tenor oder Sopran? Katharina Herb verwischt die Grenzen.
Bild: Susie Knoll, München

Zum sechsten Mal wechselt das Bourbaki Panorama in Luzern für ein paar Tage seine Farbe: Von betongrau zu pink. Das lesbisch-bisexuelle-schwule Festival Pink Panorama findet zwar dieses Jahr nicht wie sonst im Frühling statt, überschwängliche Gefühle gibt es aber deswegen nicht weniger. Filme, Parties, Diskussionen und ein anrüchiger Opernabend sollen zeigen, wie verschiedene sexuelle Ausrichtungen rund um die Welt gelebt oder eben nicht gelebt werden.

So zeigen die Dokumentarfilme „14 Grad Ostwärts“ und „Moskau Pride 06“, was es bedeutet, aufgrund seiner Homosexualität unterdrückt und verfolgt zu werden, obwohl man im angeblich aufgeklärten Europa lebt. Ebenfalls am Rande der Gesellschaft befinden sich die gezeigten Personen in „Between the Lines“, die als Transsexuelle im heutigen Indien versuchen, ihre Identität zu behaupten.

Auch an Liebesgeschichten mangelt es natürlich nicht: Ob nun lesbisch wie in „Loving Annabelle“ oder schwul wie in „Fashion Victims“ (Tink.ch berichtete), die Schmetterlinge bahnen sich ihren Weg. Wem Schmetterlinge zu zart sind, der wird sich freuen, dass am Pink Panorama auch eine echte „Sopränin“ auftritt. Die deutsche Opernkabarettistin Katharina Herb tritt mit ihrem neuen Programm „Tenore amore“ auf. Ihr Motto lässt erahnen, was das Publikum erwartet: “ …ein Abend ist erst gelungen, wenn ein Glas zersungen, ein Herz gebrochen, ein Ohr errötet und ein Herr vor Lachen vom Stuhl gekippt ist.“

Wettbewerb:


Tink.ch verlost zwei mal zwei Tickets fürs Pink Panorama in Luzern. Wer gewinnen will, schreibt einfach bis Mittwoch 14. November 12.00 (Mittag) ein Mail an lena.tichy(at)tink.ch

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