Kultur | 29.10.2007

Wenn man seine Lieblinge vereint

Georgie James sind eine Frau und ein Mann, die irgendwie darauf gekommen sind zusammen Musik zu machen. Einfach so - und genau so unbefangen hört sich ihr neues Werk "Places" auch an.
Bild: Tatjana Rüegsegger

Zwei Menschen, hier Laura Burhenn und John Davis, sitzen zusammen und reden über die Musik mit welcher sie sich von Anfang an identifizieren konnten. The Kinks, The Jam oder Simon & Garfunkel, werden da namentlich gefallen sein. Beschliessen dann die Musik neu aufleben zu lassen, produzieren Songs, jeder mit seinen eigenen Talenten und dann noch die Frage: Wie sollen wir uns nennen? Also wenn wir einen Songwriter erfinden könnten, der alle Eigenschaften unserer Lieblings-Songwriter hat, wie würden wir ihn nennen? Dabei kam Georgie James heraus. So liest sich also die Bandbiografie zweier in Amerika längst bekannten Namen, die beschlossen gemeinsame Sache zu machen. Pop aus den Sixties und Seventies, der Lust darauf macht, in eine verschlissene Jeans zu steigen und eine neue Tapete in der Wohnung aufzuziehen, eine tanzbare Gute-Laune-Musik. Dabei sind Burhenn und Davis zwei Menschen die stimmlich absolut harmonieren und mit denen man nach einem Gig gerne noch ein Bier trinken würde, denn sie eine blonde Schönheit, die aus einer Ex-Girlband Irgendwas stammen könnte und er, der Teddybär, mit einer rockfähigen Stimme, mit der man nur gut in den Tag starten kann. Besonders stark dabei ist „Cake Parade“, gut gebackener Pop, während bei „Cheap Champagne“ flüssiger Rock produziert wurde.

Info


Das Album "Places" von Georgie James ist überall im Handel und online bei exlibris.ch und Cede.ch erhätlich.