Kultur | 01.10.2007

Viel mehr als nur Kinderbücher

Text von Lena Tichy | Bilder von Zentrum Karl der Grosse
Sie wäre dieses Jahr 100 Jahr alt geworden: Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Um Pippi Langstrumpf unc Co. wieder auferstehen zu lassen, feiert das Zentrum Karl der Grosse in Zürich ein Fest.
Ihre Bücher wurden in unzählige Sprachen übersetzt und verfilmt: Astrid Lindgren.
Bild: Zentrum Karl der Grosse

Zum guten Glück sind Romanfiguren unsterblich. Und zum guten Glück hat uns die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren so viele davon hinterlassen, bevor sie 2002 95-jährig verstarb.

Die Schöpferin von Ronja Räubertocher, Pippi Viktualia Pfefferminzia Ephraim Langstrumpf sowie den Kindern aus Bullerbü wäre dieses Jahr 100 geworden. Ihr zu Ehren und zur Freude jener, die mit ihren Figuren aufgewachsen sind, veranstaltet das Zentrum Karl der Grosse in Zürich am Samstag dem 27. Oktober ein Geburtstagsfest mit zahlreichen Lesungen, an denen jede und jeder willkommen ist, die eigene Lieblingsgeschichte von Astrid Lindgren selbst vorzulesen. Den Anfang bestreitet dabei Carlo Magni mit der Geschichte „Rasmus und der Landstreicher“, dann geht es unter anderem weiter mit den „Ferien auf Saltokran“ und „Mio, mein Mio“ bis schliesslich Jean-Pierre Cotti um zehn Uhr noch aus einer Notizen- und Gedankensammlung von Astrid Lindgren vorliest.

Dazwischen wird gekocht und geschmöckert. Das Zentrum Karl der grosse serviert Gerichte, welche der weltberühmten Kinderbuchautorin sicher geschmeckt hätten und am Büchertisch des Kinderbuchladens Zürich kann man sich jene Lindgren-Bücher heraussuchen, die man noch nicht kennt. Oder vielleicht schon fast vergessen hatte.

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