Kultur | 08.10.2007

Die Sporties kommen

Text von Zoe Zimmernann
Wir mussten lange genug auf die Sportfreunde Stiller warten. Nun sind sie zurück mit einem neuen Album und einer sicherlich unvergesslichen Tour.
Flo, Peter und Rüde (v.l) sind zwar beliebt wie kaum eine andere deutsche Band, aber trotzdem noch immer frei von Starallüren. Fotos: Sportfreunde Stiller

Die Sportfreunde Stiller gibt es seit 1996. Damals war aber die Besetzung anders, denn der Bass wurde damals von Andi Erhard gespielt. Wie sieht es denn mit der Besetzung heute aus? Gesang und Gitarre übernimmt der Peter Brugger, das Schlagzeug wird von Florian „Flo“ Weber verdrescht und am Bass zupft jetzt der Rüdiger „Rüde“ Linhof. Auch hat sich inzwischen am Namen der drei Sporties was getan: Früher hiessen sie nur Stiller. Namensgeber war der damalige Fussballtrainer, Hans Stiller, des SV Germering, in dem Peter und Florian lange Zeit Fussball gespielt hatten. Doch aufgrund rechtlicher Gründe (es gab schon in Hamburg eine Band mit dem Namen Stiller), mussten sie sich in Sportfreunde Stiller umbenennen.

Ihre erste Platte, „So wie einst Real Madrid“ kam 2000 auf den Markt. Ihr wohl grösster Hit wird auch noch heute von frisch Verliebten geträllert: „Ein Kompliment“. Seit dem Album „Burli“ ist die Band national sowie international bekannt. Als treue Fussballfans brachten sie 2006 ein reines Fussballalbum auf den Markt: „You have to win Zweikampf“, inklusive dem Hit „54, 74, 90, 2006/2010“.

Die Band ist bekannt für ihre speziellen Auftritte. Sie sind schon mit falschen Bandnamen aufgetreten, oder gaben ein Überraschungskonzert an der Universität München. Genau diese originelle Art verschafft ihnen viele Fans und macht sie somit zu einer der populärsten Bands Deutschlands. Wir können nur Gutes erwarten, denn mit ihrer ersten Singleauskopplung, „Alles Roger“, aus dem neuen Album „La Bum“, haben sie uns gezeigt, dass wir nicht auf ihre bewährte Musik verzichten müssen. Gott sei dank! Also freuen wir uns doch gemeinsam auf den 14. Oktober im Xtra, denn dann ist es wieder mal Zeit, um ein bisschen zu roquen.

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