Kultur | 27.08.2007

Ein Festival im Zeichen des Friedens

Das "Face the Sun"-Festival bietet ein ausgesprochen vielseitiges Programm. Von Hip-Hop über Rock bis hin zu Reggae ist für die verschiedensten Geschmäcker etwas dabei.
Das Organisationsteam des Festivals von links nach rechts: Marius von Ballmoos, Jerome Schütz, Anja Spychiger, David Werlen und vorne auf der Bank Dominic Allemand.
Bild: Janosch Szabo Ihr Ska fährt in die Beine: Die (fast vollständigen) Nguru aus Graubünden. www.nguru.ch

Das Programm des „Face the Sun“ ist zwar nicht mit glamourösen Stars und Sternchen gespickt, lässt aber trotzdem oder gerade deswegen Einiges erwarten. Die Aushängeschilder bilden mit Nguru und The Passengers zwei eher unbekannte Bands, man darf also gespannt sein.

Ein friedliches Zeichen setzten

Eine exakte Definition für das „Face the Sun“-Festival gibt es nicht, die Botschaft soll aber deutlich friedlich sein. Unter den Devisen „Begegnungszone, Diskussionsplattform, und Friedensdemonstration“ wird zu einem Anlass aufgerufen, der zum Nachdenken anregen soll. Es ist ein Zeichen für mehr Toleranz, ein mutiges Zeichen gegen die Gewaltspirale.

Festival-Besucher dürfen mit einem fröhlichen Anlass, einem lockeren Ambiente und viel guter Musik rechnen. Neben den beiden populärsten Bans im Programm Nguru und The Passengers, können sich die Anhänger der Hip-Hop Kultur auf The W.O.L.V.E.S und FLP freuen. Die Coupole Biel, auch bekannt unter dem Namen Gaskessel, stellt sich aufgrund des ausgesprochen vielseitigen Programms auf friedliche Besucher aus den unterschiedlichsten Musikszenen ein.

Keine Tickets im Vorverkauf

Wer sich das „Face the Sun“ nicht entgehen lassen will, besorgt sich gleich vor Ort ein Ticket. Für Preisbewusstere empfiehlt sich ein Besuch am Freitag, 15 Franken werden verlangt. Am Samstag steigen die Preise um ein Minimum, die 20 verlangten Franken inklusive Gratisgetränk sind aber bestimmt gut investiert.

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