Kultur | 18.07.2007

Was wäre wenn?

Die Story von Next trumpft nicht gerade mit Originalität auf. Dafür sind die Stunt-Szenen schlichtweg cool gestaltet und lassen dem Zuschauer mehr als ein Mal den Atem wegbleiben.
Cris Johnson (Nicolas Cage) hat eine besondere Gabe. Fotos: Ascot Elite

Cris Johnson (Nicolas Cage) hat eine übersinnliche Gabe: Er kann in die Zukunft sehen. Allerdings mit leichten Einschränkungen. Er sieht nur seine eigene Zukunft und das auch nur für die kommenden zwei Minuten. Dies hilft ihm einerseits bei seinem Job als Magier in Las Vegas und andererseits beim gelegentlichen Glücksspiel in den zahlreichen Casinos. Auch das FBI wird auf seine Fähigkeiten aufmerksam und beabsichtigt, ihn als Spürhund auf eine von Terroristen platzierte Atombombe anzusetzen. Mit seiner Zwei-Minuten-Limite wäre das ja nicht so schnell möglich – glücklicherweise lernt Cris zur gleichen Zeit eine junge Dame kennen, in wessen Gegenwart er auch auf längere Zeit hinaus vorhersagen machen kann. Trotzdem will er den Gesetzeshütern nicht helfen und so beginnt eine rasante Jagd auf den Hellseher, die Atombombe und die Terroristen.

Popcorn-Kino

Die Story ist nicht gerade ein Knüller, ähnlich sieht es mit den Dialogen aus. Diese sind meist eher simpel gehalten und nicht besonders Inhaltsvoll. Auch der Anfang des Films ist eher langatmig und man benötigt als Zuschauer eine Weile, um sich in den Film einzuleben und sich beispielsweise mit den nicht besonders gut visualisierten Zukunftsvisionen zurecht zu finden. Wenn man sich dann aber mit dem Film angefreundet   hat, startet ein atemberaubendes Popcorn-Spektakel, wie man man es nur lieben kann. Da Cris Johnson weiss, was ihm geschehen würde, kann er auf seine Zukunft Einfluss nehmen und so Kugeln, Explosionen und Autos ausweichen.

Der Hitze ausweichen

Als kurzes Fazit lässt sich eigentlich nur sagen, dass der Film durchaus solide Unterhaltung bietet, wenn man nicht all zu viel Wert auf Hintergrundgeschichte oder Dialoge legt. Die Actionszenen sind wahre Hingucker und lassen sich nicht so einfach beschreiben. Wer also der neu eingetretenen Hitze ein wenig ausweichen will, kann sich seit dem 18. Juli im Kino mit „Next“ abkühlen.