Kultur | 02.07.2007

Es begann mit Filmmusik

Am Dienstag, den 3 Juli beglücken The Blood Arm das Abart in Zürich. Mit ihrem schrillen Gitarrenheulen werden sie die Meute zum kochen bringen. Im Gepäck haben sie ihr Debut "Lie Lover Lie" und viel Rock'n'Roll.
Gründer Nathaniel Fergoso bei einem Konzert in einem Club in Los Angeles.
Bild: www.thebloodarm.com

Bandmitglied Nathaniel Fregoso war der Erste, der allen erzählt hatte, dass The Blood Arm gross rauskommen würden. Da hatte er auch Recht.

Alles Begann mit einer Begegnung in einer Karaoke-Bar in Los Angeles. Der Filmstudent Nathaniel Fregoso machte Bekanntschaft mit dem Gitarristen Zebastian Carlisle. Auf die Idee, seine Filme für das Studium mit eigener Musik zu unterlegen, folgte ein musikalisches Projekt zwischen den Beiden. Fregoso wollte die Zwei-Mann-Combo noch ausbauen und fragte die Pianistin Dyan Valdés ob sie nicht auch ein Teil von The Blood Arm werden will. Wie Shakespeare schon schrieb: „Eine klassisch ausgebildete Pianistin ist gut, aber eine schöne klassisch ausgebildete Pianistin – das ist göttlich“. Das trifft für Dyan Valdés auf jeden Fall zu. Sie ersetzte den Bass und verlieh mit ihren tiefen Tönen den Songs noch das gewisse Etwas.

Zachary Amos nahm am Schlagzeug Platz und somit waren The Blood Arm komplett.

Mit The Killers auf der Bühne

Nach einer Tour und dem Demo „Bomb Romantics“ kamen auch andere Bands in den Genuss der Vier und so kam es dazu, dass sie mit Bands wie The Killers, Maximo Park oder Franz Ferdinand die Bühne teilten Dem britische Label City Rockers konnten The Blood Arm ebenfalls mächtig imponieren und einem Plattenvertrag stand nichts mehr im Wege. Nach der ersten Singleauskopplung „Say Yes“, die ihnen vor zwei Jahren zur ersten Chartspositionierung in England verhalf, gingen sie ins Studio um ihr Debutalbum „Lie Lover Lie“ aufzunehmen. Vor allem in England findet die Band heute grossen Anklang und auch bei uns sind sie nicht mehr nur ein Name. Also: „Say Yes“, ab ins Abart und The Blood Arm anschauen und vor allem den Lipstick Rock’n’Roll anhören.