Kultur | 12.06.2007

Musik, Regen und gute Stimmung gegen Rassismus

Platzregen. Die Mitarbeiter des Festivals Imagine fürchteten um ihr Musik-Equipment, das auf den drei Konzertbühnen stand. Die nasse Überraschung hatte aber auch ihr Gutes: es entstand eine unglaublich gute Stimmung.
Luca Studer, Programmverantwortlicher und selbst musikbegeisterter Gymnasiast aus Basel.

Einheftiger Regenschauer am ersten Abend des 6. Anti-Rassismus Festivals in Basel sorgte für Hektik unter den Technikern. Denn auf dem Gelände des Openairs befanden sich Gerätschaften im Wert von mehreren tausend Franken. Doch der Regen richtete keinen Schaden an, eher im Gegenteil, er brachte die Leute unter einen Schirm.

Zusammengedrängt im Regenschatten entstanden neue Bekanntschaften unter dem Publikum wie auch unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Davon erzählt Luca Studer, einer der vielen jugendlichen Organisatoren des Festivals. Er freute sich zu erfahren, dass die Besucherinnen und Besucher sich nicht vom anfänglich schlechten Wetter abhalten liessen ans Imagine zu kommen.

Als Verantwortlicher für die Programmgestaltung achtete er auf ein vielfältiges Programm, um Leute verschiedenster Altersgruppen mit unterschiedlichen Musikgeschmäckern anzulocken. So erstreckte sich die musikalische Bandbreite von Rock, Pop und Funk über Elektro bis hin zu einem Basler Chor.

Die Gruppe der Programmgestalter unter der Leitung von Luca erwarteten von den Musikern nicht zwingend, dass sie ihre Texte politisch sind. Vielmehr sahen sie die Musik als Anreiz, das Publikum anzuziehen und dieses dann vor Ort mit der Botschaft des Anti-Rassismus vertraut zu machen und sie für diese Thematik zu sensibilisieren.

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