Sport | 10.06.2007

Die Nati will hoch hinaus

Die Schweizer Beachsoccer Nationalmannschaft steht vor einer viel versprechenden Saison. Nach dem vierten Platz an der Europameisterschaft im Mai strebt die Nati jetzt nach mehr.
Seitenfallzieher sind keine Seltenheit. Fotos: www.beachsoccer.ch Natispieler Stephan Meier setzt sich gegen zwei Spanier durch. Trotz Spektakel kommt der Kampf nicht zu kurz.

Zusammen mit dem Sommereinzug hat auch die Beachsoccer-Saison begonnen. Totaler Einsatz, Emotionen, eine gute Stimmung und spektakuläre Tore sind wieder garantiert. Mit der Europameisterschaft im spanischen Tarragona startete die aktuelle Saison im Mai gleich mit einem Höhepunkt. Die Schweizer Nationalmannschaft, das Aushängeschild des „Swiss Beach Soccer“, belegte an diesem Grossevent den vierten Schlussrang. Eigentlich ein sehr gutes Resultat.  Man hätte jedoch gerne an den Erfolg aus dem Jahre 2005 angeknüpft, damals konnten die Schweizer die Europameisterschaft in Russland sogar gewinnen. Natürlich wird auch in der nationalen Beachsoccer-Liga wieder gekickt. In dieser kämpfen zehn Teams aus der ganzen Schweiz in Turnierform um den Schweizermeistertitel.  

Topvereine in Winterthur

Am 16. und 17. Juni steht bereits der nächste wichtige Wettkampf an, für die Schweizer Nati mit Spielertrainer Angelo Schirinzi sogar ein Heimspiel. Das Vierländerturnier in Winterthur bietet die nächste Chance zu zeigen, dass man immer noch zu den absoluten Weltspitzenteams gehört. Das Turnier, an dem die Nationalmannschaften aus Österreich, England und Portugal teilnehmen, ist der grösste bis anhin in der Schweiz durchgeführte Beachsoccer-Anlass. Für alle Fussball-, Strand- und Partyfans ein Termin, der in die Agenda sofort rot angestrichen werden sollte. Das Programm der Schweizer Sandkicker geht jedoch auch nach diesem Event dicht gedrängt weiter.  

Sand im Zürcher HB

Um die Vorausscheidung der European Beach Soccer League bestreiten zu können, fliegt die Schweizer Nationalmannschaft schon Ende Juni nach Athen. Da die Qualifikation für die Schweiz beinahe Pflicht ist, kann man davon ausgehen, dass auch der Juli für die Sandgenossen kein Ferienmonat sein wird. Schaffen sie die Qualifikation, so folgen die Ligaspiele der EBSL, was auch viel Reisen bedeuten würde. Die Spiele finden nämlich abwechslungsweise in Italien, Portugal, Frankreich und Spanien statt. Im Rahmen des „Zürifäschtes“ tritt die Nati am 7. Juli gegen ein Topteam aus Berliner an.

Bereits am 17. August kommt es für die Nationalmannschaft dann zum Duell gegen die Ausnahmetechniker aus Brasilien. Das Spiel findet im Zürcher Hauptbahnhof statt, wo speziell für diesen Anlass ein Sandfeld aufgeschüttet wird. Der Saisonabschluss wird im November mit der Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro gekrönt, an der die Nati unbedingt mittun will, jedoch noch nicht qualifiziert ist.

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