Gesellschaft | 31.05.2007

Leben gefährdet die Gesundheit

Text von Yann Schlegel
Was ist die Definition von Gesundheit? Weshalb verspürt der Mensch den Drang nach Gesundheit? Tink.ch befasst sich mit diversen Aspekten des Themas Gesundheit. Auch eine philosophische Betrachtung soll nicht fehlen.
Freude herrscht. Bei Wohlstand kann sich der Mensch entfalten, sich glücklich fühlen.

In der Sonne liegen erzeugt Krebs, normale Butter führt zu Diabetes und Bluthochdruck, das Atmen neben einer viel befahrenen Strasse führt mit Bestimmtheit zu Asthma und Sport trägt körperliche Schäden als Konsequenz mit sich. Es stellt sich die Frage, ob denn auf dieser Welt überhaupt noch irgendetwas nicht schädlich ist. Bald darf der Mensch gar nicht mehr existieren, wenn er nicht sterben will. Gesundheit ist einer der wichtigsten Faktoren im Leben. Die Definition des Wortes gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahre 1946 lautet: „Gesundheit ist ein Zustand des vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.“


Sich lebendig fühlen

Uns Menschen dient die Gesundheit dazu, einen harmonischen Lebensfluss in unseren Alltag hineinzubringen. Sie unterscheidet sich in zwei Teile: Der körperlichen und der geistigen Verfassung. Wenn beide dieser Faktoren miteinander harmonieren, fühlt der Mensch sich wohl. Das bedeutet, unser Geist muss sich in einwandfrei funktionierender Reaktion und Gegenreaktion mit der Umwelt befinden. Zudem ist es für den Menschen wichtig, sich lebendig zu fühlen und dabei psychisch stabil zu sein. Empfindungen der Ausdauer, der Frische, des Wohlbehagens, der Kraft und Leistungsfähigkeit sollten dabei ein Teil davon sein.

Jedes Lebewesen strebt, meist unbewusst, Gesundheit an und will diese auch steigern, um eine hohe Lebensqualität und ein hohes Alter zu erreichen. In Gefühlen ausgedrückt ist es der Wille nach Dauerhaftigkeit. Der Mensch merkt oft erst wenn er schwer erkrankt, oder dem Ende seines Lebens entgegenkommt, welche Bedeutung die Gesundheit hat. Frauen sind im Allgemeinen gesundheitsbewusster als Männer, vor allem was den Bereich der Körperpflege anbelangt. Einer Studie zufolge konsultiert das weibliche Geschlecht auch häufiger den Arzt.

Einflüsse für ein gesundes Leben

Um gesund leben zu können, muss der Mensch viele Faktoren mit einbeziehen. Ohne die Erfüllung der lebensnotwendigen Bedürfnisse wie Trinken und Essen lässt sich kein langes, beziehungsweise geniessbares Leben gestalten. Gegebenenfalls bedarf es zum Beispiel einem grossem Aufwand, den Konsequenzen einer Sucht auszuweichen und dem so entstandenen gesundheitlichen Schaden.

Gesunde Ernährung ist einer der springenden Punkte, welcher das Wohlbefinden des Menschen entscheidend beeinflussen kann. Der Verzehr von allzu fetthaltigen Speisen wirkt sich schnell auf die Körpermasse aus und bringt somit Gefahren in Bezug auf das Kreislaufsystem mit sich. In der Folge fühlen sich viele der Übergewichtigen unwohl. Zudem werden sie oft von der Gesellschaft ausgegrenzt werden und nehmen aufgrund dessen weiter zu. Als Aussenseiter schotten sich Übergewichtige von sich aus ab, und durchleben nicht selten Depressionen. CVP-Politikerin Ruth Humbel forderte zudem kürzlich, dass Übergewichtige höhere Krankenkassenprämien bezahlen sollten, weil sie höhere Gesundheitskosten beanspruchen. Darauf erhielt Humbel heftige Reaktionen bis Drohungen. Vermutlich gingen diese von Betroffenen aus.

Ein weiteres gesundheitsförderndes Gebiet ist die körperliche Aktivität. Sport ist nicht Mord. Sport trägt, genau so wie gesunde Ernährung, zur Gesundheit des Menschen bei. Auch Stress im Überfluss hat gesundheitsschädliche Folgen. Suchmittel sind ein weiterer schwerwiegender Faktor: Sie haben eindeutig die schlimmsten Folgen für unsere sehr kostbare Gesundheit.