Kultur | 22.02.2007

Electropop in einzigartiger Form

Pola überzeugen auf ihrer neuen CD "Oh my God what have I done" mit einer packenden Zusammensetzung aus klassischem Songwriting und Electro-Beats. Die Scheibe des Berner Musikerduos erscheint am 16. März. Die Plattentaufe steigt am 8. März im ISC in Bern.
Das Cover der neuen CD "Oh my God what have i done".
Bild: www.polamusic.com Ein Logo, das auf dem Debütalbum verwendet wurde. Die beiden Bandmitglieder Marcel Blatti und Oli Kuster.

Feinfühlige Melodien, mitreissende Electro-Beats, eindrücklicher Gesang: Das zweite Album des Electropduos Pola „Oh my God what have I done“ überzeugt vor allem mit seiner Vielfältigkeit. Jedes Lied unterscheidet sich auf der ganzen Linie von den anderen Stücken. Und doch findet sich in allen etwas wieder: Die unverwechselbare Handschrift der beiden Bandmitglieder, die nicht umsonst Meister von Beats und Melodien genannt werden.


Früher mit Felka und Züri West

Beide Musiker von Pola haben in ihrer Vergangenheit schon in anderen Bands Erfahrungen gesammelt. Marcel Blatti war früher bei Felka und Mãozinha engagiert, Oli Kuster hat sogar in Mich Gerbers Band und bei Züri West gespielt.

Jetzt verarbeitet das Berner Musikerduo Dancefloorsound, New Wave und Trip Hop geschickt zu einem eigenen Mix. Es scheint unmöglich, die Musikrichtung von Pola mit einem Wort zu definieren, etwas Vergleichbares ist nicht leicht zu finden. Der Bandname, eine Kurzform von Polaroid, wurde von den beiden Bernern gewählt, weil sie damit auf eine filmische und bildinspirierte Musik anspielen wollen.

Erste Höhenflüge vor zwei Jahren

Keyboarder Oli Kuster und der Schlagzeug spielende Sänger Marcel Blatti sorgten bereits im Jahre 2005 mit ihrem Debütalbum „Pola“ für Aufsehen. Der Erstling wurde von allen Seiten in den höchsten Tönen gelobt und die anschliessende Tour brachte die beiden Berner Newcomer bis nach Deutschland und Frankreich. Seither gelten sie als grosses Electropop-Versprechen für die Zukunft. Mit dem aktuellen Album „Oh my God what have I done“ verleihen sie dem nun Nachdruck. Ob sie gar zu einem ähnlichen Höhenflug ansetzen können, wird sich zeigen.

Die Scheibe beinhaltet insgesamt zwölf Lieder und dauert 55 Minuten. Es wurde jedoch einiges getan, um diese Zahlen zu erreichen: Im zweitletzten Lied „All day long“ haben die beiden Musiker eine mehr als zehnminütige Pause eingebaut und das letzte Stück „Maybe tomorrow“ ist eher ein sechs Sekunden dauerndes Geräusch, als ein würdiges Ende der ansonsten sehr guten CD.

Plattentaufe


Am 8. März eröffnen Pola ihre Tournee mit einem Konzert im Berner ISC und taufen ihre neue Platte. Am 16. März schliesslich kommt "Oh my God what have I done" in die Läden. Erhältlich ist die Scheibe auch über die Website der Band.

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